Die Glocke von Whitechapel

Autor: Ben Aaronovitch
Genre: Krimi
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21766-8
Erscheinungsdatum (D) 24.05.19 Erschienen 2018
Seiten 415
Übersetzung Christine Blum

Die Glocke von Whitechapel Lies sleeping

Inhalt

Endlich ist der gesichtslose Magier enttarnt. Doch er ist auf der Flucht, weshalb das Folly mit Nightingale und Zauberlehrling Peter Grant nun die Speerspitze und entscheidender Bestandteil der Polizeioperation „Jennifer“ sind. Container mit zahlreichen Daten-Analysten im Hof des einzigen magischen Polizeireviers von London inklusive. Gefangen zwischen zäher, kleinteiliger Ermittlungsarbeit und gefühlt tausenden Formularen, kommen Grant und seine Kollegen Martin Chorley – dem Gesichtslosen – immer näher. Doch er scheint ihnen erneut einen Schritt voraus. Schlimmer noch: Stück für Stück offenbart sich der Polizei dessen ganzer perfider Plan, der ganz London in Schutt und Asche legen könnte. Hilfe hat Chorley nach wie vor von Leslie May, Peters Ex-Kollegin. Im Laufe der Ermittlungen ist Peter nicht nur gezwungen, die Verräterin um Hilfe zu bitten, sondern auch einen alten, bösen Bekannten: den rebellischen Geist Mr. Punch.

Buchkritik von Melanie  Frommholz

“In vielerlei Hinsicht sind Menschen – und andere lebende Wesen – erstaunlich resistent gegen direkte Manipulation durch Magie. Deshalb ist bei den meisten magischen Duellen ziemlich schnell das Stadium erreicht, wo man einander mit Küchenutensilien bewirft.
Mittlerweile ist es immer ein bisschen wie nachhause kommen, wenn man einen Peter Grant-Krimi von Ben Aaronovitch aufschlägt. Englands erster Zauberlehrling seit zig Jahren löst in „Die Glocke von Whitechapel“ mittlerweile seinen achten Fall, und inzwischen kennt der geneigte Leser dessen verrückte Welt ziemlich gut. Erneut gilt es für Peter Grant mit einem ganzen Haufen „abstrusem Scheiß“ fertig zu werden, seine Beziehung zu einer Flussgöttin zu managen und nebenbei noch Berge von Formularen auszufüllen. Das macht erneut wieder jede Menge Spaß beim Lesen! Außerdem bietet Fall 7 den langerwarteten Showdown mit dem gesichtslosen Magier Martin Chorley. Ben Aaronovitch jagt seine Figuren bei der Suche nach dem magischen Superschurken wieder durch ganz London. Außerdem verbinden sich dabei eine ganze Reihe loser Enden aus den vorangegangenen Büchern. Die Auflösung des Falls beschert Peter Grant dann nicht nur seinen ganz persönlichen „Game of Thrones“-Moment, sondern uns auch erneut ein kurzweiliges, schwarzhumoriges und temporeiches Lesevergnügen.

Alle Fälle von Peter Grant:
Die Flüsse von London
Schwarzer Mond über Soho
Ein Wispern unter Baker Street
Der böse Ort
Fingerhut-Sommer
Der Galgen von Tyburn
Die Glocke von Whitechapel

Weitere Geschichten rund um Peter Grant:
Geister auf der Metropolitan Line

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