Die Nacht

Autor: Guillermo del Toro, Chuck Hogan
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-26650-6
Erscheinungsdatum (D) 19.03.12 Erschienen 2011
Seiten 428
Übersetzung Alexander Lang

Die Nacht The Night Eternal

Inhalt

Der Kampf um die Herrschaft über die Welt geht weiter und fordert immer mehr Opfer. Mittels eines Virus, der sich im Blut der Menschen festsetzt, haben sich die Vampire mittlerweile über die ganze Welt verbreitet. Die menschliche Zivilisation ist so gut wie ausgerottet und existiert nur noch in der Erinnerung derer, denen es gelungen ist, den strigoi und ihren Blutwürmern zu entkommen. Der Meister, der Anführer der Vampire, konnte die mit ihm rivalisierenden Vampirclans ausschalten und steht nun kurz davor, der alleinige Herrscher des gesamten Planeten zu werden.

Nach der Entführung seines Sohnes Zack ist Ephraim Goodweather, ehemaliger Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams und einer der wenigen, die sich dem Meister in den Weg stellen, nicht mehr der, der er war. All seine Gedanken sind nur noch darauf konzentriert, Zack aus den Klauen des Meisters zu befreien und zu hoffen, dass der ihn nicht schon zu einer seiner Kreaturen gemacht hat. Die einzige Hoffnung, die er und seine Gefährten noch haben, ist das sagenumwobene Occido Lumen, ein Buch, das ihnen helfen soll, den Meister zu bezwingen. Ihr Mitstreiter Abraham Setrakian hat für das Occido Lumen sein Leben geopfert – nun ist es an den Gefährten, sein Werk zu vollenden…

Buchkritik von Stefanie  Rufle

„Die Nacht“ ist der fulminante und atemberaubende Abschluss von Guillermo Del Toros und Chuck Hogans Trilogie um eine zerstörerische, von Vampiren überbrachte Epidemie, die das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, bedeuten könnte. Auch wenn dieser dritte Teil nicht ganz an den absolut packenden Auftakt „Die Saat“ heranreicht, ist es Drehbuchautor Del Toro und seinem Co-Autor Hogan gelungen, diese Trilogie zu einem durch und durch würdigen und überzeugenden Abschluss zu bringen. Hier wird es noch einmal so richtig düster, wie der Titel schon verrät, senkt sich eine alles verschluckende Finsternis über unseren Planeten – und diese Endzeitstimmung überträgt sich auf den Leser.

Vor allem die Figur des Ephraim Goodweather erfährt eine interessante und überzeugende Wandlung, was der Geschichte eine ganz neue Facette verleiht und dadurch die Spannung noch steigert. In jeder Zeile schlägt sich zudem Del Toros Talent als Autor packender Drehbücher nieder – einem Film gleicht entfaltet sich die Handlung vor dem geistigen Auge des Lesers und fast meint man, die Schauplätze und Figuren tatsächlich vor sich zu sehen. Diese fast schon unheimliche Sogwirkung hält „Die Nacht“ bis zum Schluss bei und punktet zudem mit einem unerwarteten aber dennoch schlüssigen Ende.
Guillermo Del Toro und Chuck Hogan haben mit dieser Trilogie eine vielleicht nicht ganz neue aber dennoch faszinierende Geschichte auf absolut spannende und klug konstruierte Weise erzählt und ihren Lesern damit mehr als einmal den Atem geraubt.

Diese Trilogie umfasst folgende Teile:

Die Saat
Das Blut
Die Nacht

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