Das Arrangement

Autor: Suzanne Forster
Genre: Roman
Verlag: Mira
ISBN: 978-3-89941-491-2
Erscheinungsdatum (D) 2008 Erschienen 2007
Seiten 459
Übersetzung Constanze Suhr

Das Arrangement The Arrangement

Inhalt

Die Millionenerbin Alison wird nach einem schrecklichen Segelunfall, bei dem ihr Gesicht vollkommen entstellt wurde, von Schönheitschirurgen wieder komplett hergestellt. Genauso schön wie zuvor, blickt sie jedoch im Spiegel einer Fremden in die Augen. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß weder, wer sie ist, noch was bei diesem Unfall überhaupt passiert ist. Und noch viel schlimmer ist, dass sie selbst ihren Mann, Andrew, dem zuerst bis zu ihrem Auffinden unterstellt wurde, sie umgebracht zu haben, nicht erkennt. Der Mensch, der ihr am nächsten stehen sollte, ist ein absolut Fremder für sie. Zudem merkt sie, dass dieser sie argwöhnisch beobachtet, und bei Alison stellt sich mehr und mehr das Gefühl ein, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.

Doch mit der Zeit kommen bruchstückhaft ihre Erinnerungen wieder. Erst nur ganz langsam und dann immer schneller fallen die Puzzleteile wieder an ihren Platz und als sie dann an den Punkt kommt, an dem sie sehen kann, wer sie wirklich ist, schließt sie mit Andrew einen Pakt, ein Arrangement, das ihr die nächsten Monate ihres Lebens zur Hölle machen soll.

Buchkritik von Angelika  Koch

Sicherlich hätte der Inhalt dieses Buches noch detaillierter wiedergegeben werden können, aber dann wäre man Gefahr gelaufen, von diesem Buch das wenig Spannende auch noch zu verraten. “Wer Hitchcock-Filme mag, wird diesen Roman lieben”, stand auf der Rückseite des Buches. Und in der Tat, ein Genie wie Hitchcock hätte diese Geschichte, die durchaus Potential hat, in ein Kunstwerk verwandelt. So ist diese Behauptung ein einziger Affront an den großen Meister. Denn, auch nur annähernd so viel Spannung wie Hitchkock zu erzeugen, ist Suzanne Forster nicht im Entferntesten gelungen. Man kann aus der besten Geschichte wirklich ein schlechtes Buch machen, das zudem in einer äußerst “platten” Sprache geschrieben ist (ob das hierbei die Schuld der Autorin oder der Übersetzerin ist, sei dahingestellt). Von Spannung keine Spur und eine, wie auch immer geartete, Verbindung zu Hitchcock herstellen zu wollen, grenzt schon an Ketzerei. Leider bietet das Buch dem Leser nicht den geringsten Anlass, sich gut unterhalten zu fühlen, was angesichts der Tatsache, dass die Geschichte selbst eigentlich weitaus mehr Potential gehabt hätte, wirklich schade ist. Aber das hilft nun alles nichts, dieses Buch kann getrost wieder ins Regal gestellt werden und verdient auch keinen besonderen Platz.

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