Cody Mcfadyen

Biographie

Geboren 1968 Autor Stefanie Rufle

Wer Cody Mcfadyens Thriller "Die Blutlinie" gelesen hat, wird kaum glauben können, dass es sich hier tatsächlich um einen Erstlingsroman handelt. Mcfadyen selbst sagt, dass das Böse eine blutige Fußspur im Leben von normalen Menschen hinterlässt und dass es sein Ziel sei, dass seine Leser das auch bis ins Innerste spüren. Ziel erreicht, kann man da nur sagen! Mcfadyen hat einen unglaublich intensiven, eindringlichen Erzählstil, der aber gleichzeitig fast schon poetisch und berührend bis ins Innerste ist.

Geboren wurde Cody 1968 in Texas. Er erinnert sich noch daran, dass seine Mutter ihn eines Nachts aufweckte, da war er gerade mal ein Jahr alt. Sie wollte ihm die Mondlandung zeigen. An dieses Ereignis erinnert er sich weniger mit dem Verstand, als vielmehr mit dem Herz. Schon mit neun Jahren begann der Junge zu schreiben, für ihn war immer klar, dass er einmal Schriftsteller sein würde. Doch zunächst hatte das Leben anderes mit ihm vor. Schon als ganz junger Mann unternahm Mcfadyen mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen. So engagierte er sich etwa in der Drogenberatung und bei verschiedenen Hilfsorganisationen. Aber auch das Geldverdienen war wichtig für den jungen Mann, er spekulierte an der Börse und arbeitete als Programmierer. Erst mit Anfang dreißig begann Cody wieder zu schreiben, es passierte laut seinen Worten einfach irgendwie. Eines Morgens wachte er auf und dachte: "Hey, ich habe immer gesagt, ich würde eines Tages ein oder zwei Bücher schreiben - und ich werde älter. Besser, ich fange jetzt damit an." Er erkannte, dass er das Schreiben zu lange hinten angestellt hatte, um ein "normales" Leben zu führen. Jetzt war es Zeit für sein Leben, um das Schreiben herum zu funktionieren.

Der Autor sagt, dass sein Verlangen zu schreiben ihn zu "Die Blutlinie" inspiriert habe. Für ihn war immer klar, dass er Thriller schreiben wollte, weil das das Genre ist, das er selbst gerne liest. Sein Wunsch war es, eine weibliche Heldin zu haben - einen starken, weiblichen Charakter, wie Smoky Barrett eben. Laut Mcfadyen war Smoky vom ersten Wort, der ersten Seite an sofort Smoky. Sie sprang fast schon aus seiner Feder. Sein Bestreben ist es, dass seine Leser wirklich etwas fühlen und nicht nur halb. Sie sollen nicht nur ein bisschen schluchzen, sondern richtig weinen, nicht lächeln, sondern lachen. Am Ende sollen sie erschöpft, aber glücklich über diese Erfahrung sein. Jeder, der "Die Blutlinie" gelesen hat, wird wissen, wovon der Autor spricht...

Cody Mcfadyen lebt heute mit seiner Familie und den beiden Hunden, die nur "Black Forces of Destruction" genannt werden, in Texas. Seine Frau hat ihn von Anfang an ermutigt und unterstützt, er bezeichnet sie als seine Muse. Die beiden haben eine Tochter, die für den Schriftsteller ein Wunder ist. Mittlerweile hat der Autor drei weitere Fälle für seine Ermittlerin Smoky erschaffen: "Der Todeskünstler" (2007), "Das Böse in uns" (2008) und "Ausgelöscht" (2010), die dem Erstling in nichts nachstehen. Bleibt nur zu hoffen, dass Smoky Barrett die Fans noch lange beglücken wird! (s0410)


Bibliographie von Cody Mcfadyen

BOOKSECTION • Im Grütt 1 • 79713 Bad Säckingen