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Kommende Buchkritiken
Reise zum Mittelpunkt der Erde
Voyage au centre de la terre
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Autor
Jules Verne
Genre Science Fiction
Verlag dtv ISBN 978-3-423-13575-7 Übersetzung Volker Dehs Erscheinungsdatum (D) 1867 Erschienen 1864 Seiten 423 |
Inhalt
Professor Lidenbrock, ein deutscher Geologe, macht eine aufregende Entdeckung: Ihm fällt ein Dokument in die Hände, dass eine wichtige Botschaft zu enthalten scheint. Zu allem Übel ist der Text jedoch in Runen verfasst und außerdem verschlüsselt. Als es seinem Neffen Axel gelingt, das Schriftstück zu entwirren, werden die beiden vor eine faszinierende Aussage gestellt, die Herr Lidenbrock sofort auf seine Richtigkeit überprüfen will. Schon am nächsten Tag begeben sich beide auf eine sagenhafte Expedition, auf der sie in noch unbekannte Gefilde der Erde vordringen…
Buchkritik von Karolin Kullmann
Jules Verne ist für seine wissenschaftlichen Romane bekannt, die neben fundiertem Faktenwissen auch jede Menge Abenteuer und große Erlebnisse bereit halten. Durch Fussnoten mit einem wissenschaftlichen Hauch umgeben und trotzdem alles andere als trocken ist auch dieses Werk des französischen Schriftstellers, denn die Geschichte, die der Autor ersonnen hat, gibt einfach viel her.
Dieses Mal soll der das Erdinnere im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Schon zu Beginn kann man es kaum erwarten, sich mit Vernes Protagonisten auf eine neue Entdeckerreise zu begeben und spektakuläre Ereignisse mitzuerleben. Zu interessant sind Vernes Ansichten, auch wenn einige seiner Spekulationen über das Erdinnere sicher nicht bewiesen oder auch nur in Ansätzen real sind. Dies tut dem Vergnügen beim Lesen jedoch keinen Abbruch, werden seine fantasievollen Umschreibungen doch durch die wundervollen Illustrationen der französischen Originalausgabe von 1864 unterstützt, die noch weitere Details der faszinierenden Eindrücke wiedergeben. Mit all diesen Impressionen kann der Leser eintauchen in eine spannende Welt, aus einer neuen Sichtweise heraus.
Verne hat wieder einmal einen Roman voller Visionen hervorgebracht, dem auch die Zeit nicht viel anhaben konnte und in den man durchaus einen Blick werfen sollte. Es lohnt sich!
