Liebe ist ein Kleid aus Feuer

Liebe ist ein Kleid aus Feuer

Autor Brigitte Riebe Genre Historischer Roman
Verlag Diana Verlag
ISBN 978-3-453-26520-2
Erscheinungsdatum (D) 2006   Seiten 651

Inhalt

Die junge Eila, Tochter eines Ritters, ist ungestüm und liebt es - obwohl es einer jungen Edeldame nicht geziemt - die Natur zu bewundern, zu reiten und mit Falken zu jagen. Ganz anders hingegen ist Rose, das dunkelhaarige, in sich gekehrte Mädchen, das eines Tages auf der Burg auftaucht und mit Eila Freundschaft schließt. Sie kann sich stundenlang mit der lateinischen Sprache beschäftigen und schreibt so viel sie nur kann. Die beiden sind so unterschiedlich wie Licht und Schatten und doch unzertrennlich - so lange, bis sich ihre Wege scheiden. Während Rose ins Stift Gandersheim geht und das Schreiben zu ihrer beruflichen Aufgabe macht, zieht Eila in die weite Welt und erlebt dort Abenteuer. Wird die tiefe Verbundenheit der beiden dies überstehen?

Buchkritik von Karolin Kullmann

Karolin vergibt 3 von 5 Bs Die Freude, ein neues Buch von Brigitte Riebe in Händen zu halten, löst sich schnell auf, wenn man die ersten Seiten aus “Liebe ist ein Kleid aus Feuer” gelesen hat. Wenn man voller Spannung die von ihr gewohnte interessante, außergewöhnliche Erzählung erwartet wird man enttäuscht werden, denn die Zufriedenheit beim Lesen will und will sich nicht einstellen. Zu durchschnittlich und eintönig ist diese Geschichte, die sich nicht aus der Reihe der die Buchläden überbevölkernden historischen Romane abhebt. Zu wenig lebendig wirken die Figuren und bis zum Ende bleibt unklar, welcher Handlungsstrang, welche Figur eigentlich wichtig ist. Alle Geschehnisse scheinen gleichrangig behandelt zu werden, so dass der Leser sich in einem wilden Durcheinander von Ereignissen wieder findet und sich fragen muss, worum es eigentlich genau geht.
“Liebe ist ein Kleid aus Feuer” ist gewöhnliche Unterhaltung für zwischendurch, an die man sich mit dem Wissen, dass Brigitte Riebe es besser kann, heranwagen kann. Erwarten sollte man also nicht zu viel, ist dieses Werk der deutschen Autorin doch nichts anderes als Durchschnittskost.

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Kommentare


Kommentare

William schreibt am 26.01.11, 10:59
Liebe Frau Kullmann,
da scheinen Sie aber leider gar nichts kapiert zu haben!
Es geht um die freundschaft ZWEIER Mädchen (später Frauen), die bei aller Unterschiedklichkeit engstens zusammenhalten - ein halbes Lang. Es geht um SCHREIBEN - und die Shwierigkeiten, das im 10. Jahrhundert am Rand des Harzes zu beweältigen.
Es geht um RITTER und ihre SCHMIEDE- und darum, dass man vielleicht mehr als einen Menschen lieben kann.

Das ales habe ich mit dem größten Vergnügen in diesem Roman gelesen ...
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