Nordlicht

Nordlicht

Autor Karin Schulze Genre Fantasy
Verlag Anderwelt Verlag Hannover
ISBN 978-3-940321-10-7
Erscheinungsdatum (D) Juni 2007   Seiten 225

Inhalt

Die Geschichte von Hanna und Lena geht weiter. Endlich haben die beiden sich wieder gefunden, Lena hat ihr Kind, Ragna Sophie, zur Welt gebracht und eigentlich könnte sie nun mit Natas, dem Vater des Kindes glücklich und zufrieden leben. Die kleine Familie begibt sich nach Nagelfarsend, auf die Burg von Natas Familie und dort heiraten Lena und Natas nach den christlichen Ritualen. Doch schon am nächsten Tag ist die Idylle für Lena, Natas, Hanna und Torga zu Ende. Es wartet schon die nächste Aufgabe auf Lena, sie soll den kleinen Jungen Nemitsno nach Hause ins Markland bringen. Lena ist alles andere als glücklich über diese Aufgabe, weiß sie doch nicht, welche Rolle ihr Mann, Natas Weißaugssohn in dieser ganzen Geschichte spielt. Kann sie ihm überhaupt vertrauen? Hals über Kopf läuft Lena mit Ragna Sophie und dem kleinen Nemitsno davon und das, obwohl sie endlich ihre Mutter, die Weißfrau des Eichenhaines wieder gefunden hat.

Wieder treffen Lena und Hanna bei ihren Abenteuern auf allerlei interessante Zeitgenossen, machen die Bekanntschaft von Schamanen, Druiden und Fabelwesen. Bei alldem ist eine höhere Aufgabe im Spiel, als die beiden Schwestern ahnen. Es geht um die Geschicke Midgards, der Menschenwelt, um die Zukunft der Asen und um Ragnaröck, die Götterdämmerung. Dabei halten aber andere die Fäden in der Hand und bis sich zum Schluss wieder alles zusammenfügt, gilt es für Lena und Hanna zu beweisen, was sie beide gelernt haben.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 3 von 5 Bs Schade, diesen zweiten Teil von Karin Schulzes Fantasy-Saga kann man nur als unausgegoren bezeichnen. Vieles bleibt im Dunkeln, Fragen, die aus dem ersten Buch offen waren, werden nicht zufrieden stellend beantwortet, wie etwa die Rolle, die Gerdel, Lenas Widersacherin, in der Geschichte spielt. Zu vieles wird nur oberflächlich behandelt, Personen werden ins Spiel gebracht, die dann wieder verschwinden, ohne dass der Leser weiß, ob sie nun eigentlich wichtig für die Handlung sind oder eher nicht. Viel zu viele neue Namen treten in Erscheinung und oft hat man den Eindruck, dass diese Geschichte wenig mit dem ersten Teil zu tun hat.

Vieles an diesem Buch ist gut, die Handlung ist durchaus spannend, die Wandlung der beiden Hauptfiguren von Kindern zu jungen Frauen beschreibt die Autorin glaubwürdig und auch die geschichtlich belegten Elemente flicht sie gekonnt in das Geschehen ein. Trotzdem fehlt "Nordlicht" die mystische und verzauberte Ausstrahlung, die dem ersten Teil zueigen war. Man hat den Eindruck, es geht der Autorin hier vordergründig darum, die Geschichte schlüssig weiterzuerzählen - das Verspielte, Verträumte bleibt dabei allerdings auf der Strecke. Am Ende schlägt man das Buch eher unbefriedigt zu, zu vieles ist im Dunkeln geblieben und vergebens hat man auf eine Erklärung für den etwas verwirrenden Epilog der Geschichte gewartet.

Wissenswertes

Dieses Buch ist die Fortsetzung von Karin Schulzes Fantasyroman "Nordland".

Teil 1:
Nordland

Besucherbewertung

0.0 / 5  (0 votes)

Kommentare


Kommentare

+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.