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Kommende Buchkritiken
Lieber Luca
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Autor
Martina Borger
Genre Roman
Verlag Diogenes ISBN 3-257-06593-0 Erscheinungsdatum (D) September 2007 Erschienen 2007 Seiten 208 |
Inhalt
Als Simone damit anfängt Briefe an Luca zu verfassen, ist Eines von vorneherein klar: All diese Briefe werden in einer roten Keksdose landen und niemals in dem Briefkasten des Adressaten. Hätte Simone diese Gewissheit nicht, dann würde sie niemals das zu Papier bringen können, was sie seit Jahren so sehr beschäftigt. Also fängt sie täglich damit an ihre Gedanken niederzuschreiben, bis der Schmerz der so tief in ihr steckt an die Oberfläche drängt und die Erinnerungen an die Vergangenheit - an eine große Liebe und einen großen Verlust - kalt über sie hereinbrechen…
Buchkritik von Kathrin Lang
Mit „Lieber Luca“ ist es der deutschen Schriftstellerin Martina Borger gelungen einen Briefroman der besonderen Klasse niederzuschreiben. Gleichermaßen spannend und zutiefst berührend ist diese Geschichte über Simone, Luca und eine verloren gegangen Liebe. Bereits nach dem ersten Brief hat Martina Borger ihren Leser genau an der Stelle, an der sie ihn haben wollte: Voller Spannung vor dem Buch sitzend - grübelnd, nachdenklich und nach und nach immer mehr gerührt, aber auch betroffen von dieser Geschichte. Voller Hoffnung liest man sich in den kommenden Stunden durch diesen 200seitigen Roman, bis die Protagonistin endlich ihr Leiden enthüllt und der Schmerz gänzlich an die Oberfläche drängt. Dass diese Gefühle nicht innerhalb der Zeilen gefangen bleiben, sondern auch auf den Leser projiziert werden, liegt an der wundervoll einfühlsamen, ruhigen und stellenweise sehr poetischen und gefühlsbetonten Sprache der Autorin, die „Lieber Luca“ zu einer Lektüre der besonderen Art werden lässt.
