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Kommende Buchkritiken
Der Wachsblumenstrauß
After the Funeral
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Autor
Agatha Christie
Genre Krimi
Verlag Bertelsmann ISBN 5587 (Buch-Nr.) Übersetzung unbekannt Erscheinungsdatum (D) unbekannt Erschienen 1953 Seiten 188 |
Inhalt
Als der reiche Richard Abernethie das Zeitliche segnet, kommt die gesamte Verwandtschaft zum Begräbnis zusammen. Im Kreis der Familie macht seine Schwester eine äußerst törichte Bemerkung, die sie kurz darauf das Leben kosten soll: Sie behauptet, dass ihr Bruder keines natürlichen Todes gestorben ist. An ihrer Erbschaft kann sich die ältere Dame nicht mehr lange freuen - nur wenige Tage später ist auch sie tot. Vergiftet! Der Verdacht liegt nahe, dass ihre unüberlegte Bemerkung ihr das Leben gekostet hat und dieser Verdacht ruft den Meisterdetektiv Hercule Poirot auf den Plan. Er wird vom Vermögensverwalter der Familie, Mr. Entwhistle beauftragt, Licht in das Dunkel zu bringen. Mr. Entwhistle sorgt sich zudem um Coras Gesellschafterin, Miss Gilchrist, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist. Offensichtlich weiß sie etwas, was den Mörder beunruhigt. Doch auch die Angehörigen von Richard Abernethie bereiten dem Vermögensverwalter Kopfzerbrechen, ist da doch so manche undurchsichtige Gestalt unter ihnen und für mehr als nur einen kam die Erbschaft mehr als gelegen...
Buchkritik von Stefanie Rufle
Ein Krimi in bester Agatha Christie-Manier, genauso, wie ihre Fans es lieben! Hercule Poirot und seine kleinen grauen Zellen haben hier wieder einiges zu tun und die Auflösung ist eine echte Überraschung. Geschickt versteht Christie es, ihre Leser immer wieder aufs Neue in die Irre zu führen, falsche Spuren zu legen und ein völlig falsches Bild heraufzubeschwören. Alles scheint so klar zu sein - und am Ende ist dann alles ganz anders. Der überhebliche, manchmal fast schon unsympathische Poirot schlägt hier eher leise Töne an, der mittlerweile schon in die Jahre gekommene Meisterdetektiv kommt nicht ganz so siegesgewiss daher, wie man das sonst von ihm gewohnt ist. Trotzdem macht es Spaß zu sehen, wie er die Verdächtigen in die Irre leitet, wie er den etwas Naiven mimt und so alle aufs Glatteis führt.
Bewundernswert, wie die Autorin sich solche Geschichten ausdenken konnte! Alles fängt ganz simpel an, scheint eher unspektakulär zu sein. Und dann wird daraus ein immer komplizierter werdendes Konstrukt, das bis ins letzte Detail ausgeklügelt ist - hier findet man keine logischen Fehler. "Der Wachsblumenstrauß" ist Krimigenuss vom Feinsten von der Altmeisterin des Kriminalromans.
Wissenswertes
Die gleichnamige Verfilmung wartet mit einem kleinen Fehler auf. Anstelle von Hercule Poirot ermittelt dort Margaret Rutherford als Miss Marple.

