Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Lilith
|
Autor
Christoph Marzi
Genre Fantasy
Verlag Heyne Verlag ISBN 978-3-453-52135-3 Erscheinungsdatum (D) November 2005 Erschienen 2005 Seiten 688 |
Inhalt
Die Geschichte rund um die Waisenmädchen Emily Laing, Aurora Fitzrovia und ihre beiden Mentoren Mortimer Wittgenstein und Maurice Micklewhite geht weiter. Vier Jahre ist es nun her, seit die uralte Metropole und die Stadt der Schornsteine von jenen Ereignissen erschüttert wurde, die heute nur noch unter dem Begriff „Manderley Krise“ bekannt sind. Erneut verschwinden Menschen aus der Stadt, wenn auch diesmal nicht nur Kinder. Gerüchte von der grausamen Rasse der Vinshati machen die Runde und dann verschwinden Micklewhite und Aurora spurlos aus dem Orient Express, der sie von Konstantinopel über Paris nach London zurück bringen sollte. Konnte es sein, dass sich die Widergänger erneut Zugang zu London verschafft hatten? Emily und Wittgenstein machen sich auf in die Stadt der Liebe, um nach ihren Freunden zu suchen und stoßen dabei auf neue Geheimnisse, alte Bekannte und weitere ägyptische Gottheiten. Und Emily erfährt, dass Paris wahrlich die Stadt der Liebe ist.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Ist man zu Beginn von „Lilith“ noch etwas genervt ob der vielen Anspielungen auf die Geschehnisse, die Christoph Marzi bereits in „Lycidas“ erzählte, kann man sich dauerhaft nicht der Sogwirkung der Geschichte entziehen, die von Seite zu Seite fesselnder wird. Bald ist man erneut ganz im Bann der uralten Metropole und ihrer Schwester der Citè lumiére. Geschickt spinnt Christoph Marzi die Geschehnisse aus Band eins weiter, sorgt jedoch durch die Einführung neuer Charaktere, wie den Geschwistern Holland, für weitere Unbekannte und Fragezeichen. Erstaunlich ist dabei die Übersicht, die der Autor über den gesamten Handlungsbogen bewahrt. Irgendwie ist alles miteinander verzahnt, doch erst am Ende (das dann doch keines ist!) lösen sich die Knoten und man fragt sich, warum man selbst nicht auf diese Lösung gekommen ist. Gekonnt spielt Marzi auch in „Lilith“ mit alten Mythen, bekannten Ereignissen und prominenten Namen, nur um diese zu seinen ganz eigenen Ideen zu machen. Wer „Lycidas“ bereits verschlungen hat, wird auch diese Buch keine Sekunde aus der Hand legen.
Wissenswertes
Die Geschichten aus der Uralten Metropole umfassen folgende Bücher:
Band 1:
Lycidas
Band 2:
Lilith
Band 3:
Lumen
Band 4:
Somnia
