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Kommende Buchkritiken
Der Name der Rose
Il nome della rosa
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Autor
Umberto Eco
Genre Krimi
Verlag dtv ISBN 3-423-10551-8 Übersetzung Burkhart Kroeber Erscheinungsdatum (D) 1982 Erschienen 1980 Seiten 655 |
Inhalt
Düster ist die Atmosphäre der abgelegenen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennins. Die Mauern beherbergen nicht nur Mönche, sondern auch eine bemerkenswerte Bibliothek, deren Geheimnisse misstrauisch von dem blinden Seher Jorge von Burgos bewacht werden. Ein Mord bringt den Franziskanermönch William von Baskerville und den jungen Adson von Melk in die Abtei. Von Baserville soll das Verbrechen aufklären. Ein schwieriges und auch gefährliches Unterfangen, denn in der Abtei herrscht eisiges Schweigen.
Buchkritik von Melanie Frommholz
„Ich hatte den Drang einen Mönch zu vergiften…“
Diese Aussage von Autor Umberto Ecco ziert den Klappentext dtv-Ausgabe seines Buches und lässt so manches von diesem Buch erwarten, das nicht zuletzt auch durch die gleichnamige Verfilmung mit 007-Star Sean Connery vielen ein Begriff und mittlerweile ein Welt-Bestseller ist.
Der Schreibstil von Umbeto Ecco ist ein eigenwilliger und man benötigt einige Seiten, um sich einzulesen. Hat man den Zugang dann jedoch geknackt, bietet das Buch des Italieners spannende Krimiunterhaltung vor einem facettenreichen Hintergrund. Der Autor verbindet die packende Aufklärung eines interessanten Mordfalles mit Schilderungen des kirchlichen Lebens in einer Abtei des 14. Jahrhundert. Nicht nur die Aufklärung des Verbrechens ist Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse, sondern auch die Auseinadersetzung mit dem Konflikt kirchlicher Dogmatismus contra aufklärerische Philosophie der Antike. Ecco spielt gekonnt mit dem Spannungsbogen der Geschichte und packt den Leser damit bis zur letzten Seite. Man rätselt bis zum Ende und folgt den überzeugend gezeichneten Figuren mit wachsender Begeisterung.

