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Kommende Buchkritiken
Das Spiel
In The Dark
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Autor
Richard Laymon
Genre Horror
Verlag Heyne ISBN 978-3-453-67535-3 Übersetzung Kristof Kurz Erscheinungsdatum (D) April 2007 Erschienen 2001 Seiten 494 |
Inhalt
Die junge Bibliothekarin Jane Kerry traut ihren Augen nicht, als sie in einem mit ihrem Namen versehenen Umschlag einen Fünfzig-Dollar-Schein findet. Anbei ist ein Schreiben, in dem ein Unbekannter sie dazu einlädt, mit ihm ein ominöses Spiel zu spielen. Jeweils um Mitternacht muss Jane eine Aufgabe lösen, wobei sich der Einsatz immer verdoppelt. Jane läßt sich auf das Spiel ein, lockt sie doch das Geld zu sehr. Außerdem hat sie Lust auf ein bißchen Nervenkitzel. Die ersten Aufgaben bewältigt die junge Frau noch ohne große Anstrengung, doch je höher der Einsatz, desto härter und gefährlicher wird das Spiel. MOG - der Master of Games - zeigt immer offener seine grausamen Züge und bald schon kann Jane nicht mehr zurück. MOG hat völlige Kontrolle über ihr Leben und auch Brace, den sie zu Beginn des Spiels kennengelernt hat, gelingt es nicht, seine Freundin vor dem gefährlichen Unbekannten zu beschützen.
Jane bleibt keine andere Wahl, als sich MOGs Aufgaben zu stellen und zu versuchen, ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Sie ist dabei auf sich allein gestellt, denn der Master of Games duldet keine Mithilfe durch Dritte. Er gibt Jane im Gegenteil mehr als deutlich zu verstehen, dass er sie als sein Eigentum und seine Sklavin betrachtet. Am Ende bleibt ihr nur noch ein Ausweg...
Buchkritik von Stefanie Rufle
Dieses Buch lässt aber auch wirklich keine Widerwärtigkeit aus! Nicht genug damit, dass Laymon schon gleich zu Beginn deutlich macht, dass er bereit ist, jede noch so primitive Männerfantasie zu bedienen (und das auch bis zum Schluss durchhält). Keine Ahnung, wie sich so was für Männer liest, für eine Frau sind diese mehr als deutlichen sexuellen Anspielungen jedenfalls ein pures Ärgernis. Nein, aber was der Autor sich sonst noch einfallen ließ, um den Leser zu schocken, entbehrt jeglicher Grundlage. Hier geschehen die unglaublichsten, ekelhaftesten und abstoßendsten Dinge, ohne dass sie aber einem irgendwie erkennbaren Muster folgen. Es geht einfach nur um die Schockeffekte.
Der Schreibstil des Autors ist gelinde gesagt einfach und die Übersetzungsfehler von Herrn Kurz ("das Beleuchtung ging aus....") tragen auch nicht gerade dazu bei, aus diesem Buch ein besonderes Lesevergnügen zu machen. Die Geschichte nimmt in ihrem Verlauf immer aberwitzigere Züge an, die Protagonistin mutiert langsam (auch äußerlich!) zur Superheldin und das Ende ist kaum noch eine Überraschung. Das Einzige, was man diesem Buch doch zugute halten kann ist, dass es stellenweise recht spannend ist und manchmal sogar fesseln kann. "Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!" wird Stephen King im Klappentext zitiert. Dem kann sich selbst der geneigteste Leser nur bedingt anschließen.

