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Das Drachentor
|
Autor
Jenny-Mai Nuyen
Genre Fantasy
Verlag cbj ISBN 978-3-570-30388-7 Erscheinungsdatum (D) Mai 2007 Seiten 576 |
Inhalt
Revyn hat nichts mehr im Leben. Seine Eltern und sein geliebter Bruder sind tot und er lebt allein in einem kleinen Dorf. Nur durch Zufall trifft er jene, die in Haradon Drachen reiten und zähmen. Nach einigem Zögern sieht er endlich seine letzte Chance, seinem Leben entfliehen zu können. In Haradons Hauptstadt Logond Drachenkrieger werden ist sein Plan.
Doch es kommt anders, viel anders. In den wirren Schicksalsschlägen finden sich Revyn bald kaum noch zurecht. Elfen, Drachen, die zu ihm sprechen, ein Krieg, der unaufhaltsam näher grollt. Revyn scheint eine wichtige Figur auf dem Schachbrett der Welt zu sein…
Buchkritik von Thomas Ays
Jenny-Mai Nuyen, die mit „Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“ ihren Debütroman ablieferte und heute 19 Jahre jung ist, liefert mit „Das Drachentor“ ihren zweiten Roman ab. Warum dieses Buch so heißt, wie es heißt, wird erst auf den letzten Seiten offenbart. Zwischendurch fragt sich der Leser oft, wie dieser Titel zustande kommt, denn eigentlich führt er in die Irre. „Das Drachentor“ ist mehr, als der Name sagt. Es geht hier nicht nur um eine wirklich gut erzählte, spannende und packende Geschichte, sondern in erster Linie um 4 fantastisch gezeichnete Charaktere: Revyn, die Hauptfigur, Alasar und Ardhes, zwei äußerst interessante Nebenerzählstränge und Yelanah, die Elfe mit großem Schicksal. Jenny-Mai Nuyen zeichnet ihre Helden und Antihelden eindrucksvoll und liefert mit „Das Drachentor“ einen mit knapp 600 Seiten nicht gerade kurzen Fantasyroman ab, der mit Sicherheit seine Fans finden wird.
Der einzige Kritikpunkt an diesem Buch ist, das es knapp 100 Seiten dauert, bis die Geschichte fesselt. Erst mit Einführung von Revyn will man unbedingt wissen, wie es weiter- und ausgeht. Die ersten Seiten handeln ausschließlich von der Geschichte um Alasar und der von Ardhes. Revyn hingegen schlägt die beiden dann um Längen. Ohne ihn wäre „Das Drachentor“ nicht einmal halb so gut.
„Das Drachentor“: Neues Fantasy-Lese-Futter einer jungen, deutschen Autorin, die es schafft, glaubhafte Geschichten zu erzählen, die unvorhersehbar und spannend geraten sind.
Besucherbewertung
Kommentare
Kommentare
Josephine Parker schreibt am 13.03.11, 14:31
Ich bin der selben Meinung wie der Kritiker.
Und doch ist es einer der besten Fantasyromane überhaupt.
Michael Knuckers schreibt am 07.07.11, 08:23
Der meinung bin ich grundlegend auch,allerdings muss ich sagen das mich revyns geschichte zar fesselte,mich alasars aber zu tränen rührte.alasar ist einfach der charackter mit dem man mitfühlt.
