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Kommende Buchkritiken
Das Erbe der Runen - Die Feuerpriesterin
|
Autor
Monika Felten
Genre Fantasy
Verlag Piper ISBN 3-492-26630-4 Erscheinungsdatum (D) 2005 Seiten 526 |
Inhalt
Das Abenteuer der Halbelfe Ajana geht weiter. Kaum hat sie die magischen Nebel an der grenze von Nymath neu gewoben, gilt es neue gefährliche Abenteuer zu bestehen. Die hinterhältige Priesterin des dunklen Gottes Vhara hat in den Tiefen des Wehlfang eine Armee von Feuerwesen ausgehoben, die sie nun gegen die freien Völker von Nymath aber auch gegen die Uzoma aussendet. Ajana und ihren Freunden bleibt nur wenig Zeit zur Rettung der Bevölkerung. Es gilt neue Bündnisse zu schmieden und alte Feindschaften zu begraben, wenn Vhara besiegt werden soll.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Der zweite Teil der Trilogie „Das Erbe der Runen“ fällt leider gegenüber dem fulminanten Auftakt „Die Nebelsängerin“ ab. Zwar liest sich das Mittelstück der Geschichte nach wie vor flüssig, dennoch verliert sich die Autorin zunehmend in der Schilderung von Nebenereignissen. Es fehlt die drängende Spannung des Haupterzählstranges. Anstatt die im ersten Band eingeführten wichtigen Nebencharaktere weiter zu beleuchten, legte Monika Felton einen großen Schwerpunkt auf die Schilderungen der Zweifel von Hauptfigur Ajana. Diese lesen sich jedoch bald wie eine ewige Schleife. Sicherlich sind die Mittelstücke einer Trilogie immer das schwerste Stück Arbeit. Man muss der Geschichte auch zugute halten, dass sie in der zweiten Hälfte merklich „an Fahrt“ gewinnt. Als Fortsetzung ist „Die Feuerpriesterin“ daher durchaus lesenwert.
Wissenswertes
Zur Trilogie „Das Erbe der Runen“ gehören folgende Bände:
Band 1:
Das Erbe der Runen - Die Nebelsängerin
Band 2:
Das Erbe der Runen - Die Feuerpriesterin
Band 3:
Das Erbe der Runen - Die Schattenweberin
Besucherbewertung
Kommentare
Kommentare
Starchaser schreibt am 12.05.12, 14:18
Ich stimme der Kritik von Melanie Frommholz nicht zu.
Ich habe bereits eine große Menge verschiedenster Fantasy-Bücher gelesen und kann eindeutig sagen, dass "Das Erbe der Runen" eine schwache Leistung in diesem Bereich war
-Die Handlung ist nichts Neues, vieles erinnert an den Herrn der Ringe
-die Charaktere klischeehaft,
-die Heldin schwach und hilflos,
-die Götter Witzfiguren, die sich von ihren eigenen Priestern belügen lassen (ganz ehrlich, für die gebildeten Leute unter uns: Hätte es sich Sauron jemals gefallen lassen, von seinen Dienern angelogen zu werden?)
-die Sätze oft so lang, wie ein ganzer Absatz
-und der entscheidende Kampf gegen die Feuerpriesterin selbst ist alles andere als episch und nach wenigen Augenblicken vorbei
Was mich ebenfalls stark gegen die Bücher stimmt ist, dass Monika Felten Sindarin benutzt, ohne auch nur zu erwähnen, dass ihn jemand anders erfunden hat (wo sind Copyright-Rechte, wenn man sie braucht?!)
Deshalb erhält Das Erbe der Runen nur einen Stern von mir, aber auch nur, weil ich nicht weniger geben kann.


