Die Eisfestung

The Last Siege

Die Eisfestung

Autor Jonathan Stroud Genre Jugendbuch
Verlag cbj
ISBN 978-3-570-13268-5
Übersetzung Bernadette Ott Erscheinungsdatum (D) Februar 2007   
Erschienen 2003  Seiten 282

Inhalt

Eigentlich wollte Emily nur ein wenig Schlittenfahren, ein wenig Spaß haben. Unterwegs, bei einer alten, verlassenen und obendrein abgesperrten Burg trifft sie jedoch auf den fremden Jungen Marcus und auf Simon, einen Schulkameraden, den sie nicht näher kennenlernen will. Wie es der Zufall so will, entfacht Marcus bei den beiden ein Feuer aus Neugier und Abenteuerlust, als er sie drängt, mit ihnen die Burg zu erobern. Gesagt, getan - und damit schlittert Emily geradewegs in eine Schlacht, aus der es kein Zurück mehr gibt...

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 3 von 5 Bs Natürlich ist es einfach mit Jonathan Stroud zu werben, schließlich hat der erfolgreiche, englische Autor die geniale „Bartimäus“-Trilogie geschrieben, die ihm einige Erfolge einbrachte. Das Problem? Werbesprüche, die einen Vergleich zwischen Büchern, wie „Drachenglut“ und „Die Eisfestung“, zu „Bartimäus“ ziehen, laufen unweigerlich ins Leere. Gerade was „Die Eisfestung“ angeht, kann man diese Bücher überhaupt nicht miteinander vergleichen.
„Die Eisfestung“ hat keinen beißenden, großartigen Humor, es handelt sich hier um eine „einfache“ Geschichte, ohne Fantasy, und auch „Psychothriller“, wie auf dem Cover beschrieben, würde man dieses Buch nicht nennen, nachdem man es zu Ende gelesen hat.
„Die Eisfestung“ ist ein gutes und auch spannendes Jugendbuch-Abenteuer, was sich glänzend mit der Psyche von Kindern, bzw. Jugendlichen beschäftigt und auseinandersetzt. Nichtsdestotrotz fehlen dem Buch ein weit reichender Spannungsbogen und schillernde Figuren. Gerade was die Charakterzeichnungen angeht, zeigt „Die Eisfestung“ deutliche Mängel gegenüber anderen Bücher von Jonathan Stroud. Wir wissen, dass er es besser kann!
„Die Eisfestung“: Das ist ein für Jugendliche bestimmt spannendes Buch, das nicht zu dick und nicht zu dünn geraten ist und eine interessante, aber nicht allzu originelle Geschichte bietet.

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