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Kommende Buchkritiken
Grimpow - Das Geheimnis der Weisen
Grimpow. El camino invisible
|
Autor
Rafael Ábalos
Genre Jugendbuch
Verlag cbj ISBN 978-3-570-13136-7 Übersetzung Ilse Layer und Elisabeth Müller Erscheinungsdatum (D) Februar 2007 Erschienen 2005 Seiten 506 |
Inhalt
Grimpow ist ein Waisenjunge, der im 13. Jahrhundert mit seinem Freund Durlib, einem Strauchdieb, durch die Lande zieht. Eines Tages stoßen sie auf die Leiche eines Fremden, der einen mysteriösen Stein mit sich im Gepäck trägt. Kaum hat Grimpow den Stein an sich genommen, löst sich der Tote vor den Augen der beiden Freunde in Luft auf. Schnell erkennen Grimpow und Durlib, dass sich ihnen mit der Entdeckung des wundersamen Steins ein Mysterium aufgetan hat. Das bestätigt sich, als sie in einer nahe gelegenen Abtei Zuflucht suchen und ein alter Mönch Grimpow verrät, dass er mit dem Stein im Besitz des wertvollsten Gutes ist, das die Tempelritter bei ihrer Rückkehr aus Jerusalem bei sich trugen. Doch diese Tempelritter haben einflussreiche Feinde, was die beiden Freunde bald am eigenen Leib erleben sollen.
Grimpow ist gezwungen, sich ohne Durlib auf den Weg zu machen, um das Rätsel des Steines zu lösen. Dabei trifft er auf die verschiedensten Menschen, deren Schicksal mit dem wundersamen Stein verwoben zu sein scheint. Vor vielen muss er sich in Acht nehmen, andere wiederum sind ihm wohl gesonnen und helfen dem Jungen, des Rätsels Lösung näher und näher zu kommen. Dabei muss er am eigenen Leib erfahren, dass dieses Rätsel auch so manche Gefahr in sich birgt...
Buchkritik von Stefanie Rufle
Dieses Buch birgt Elemente verschiedener bekannter Romane wie etwa "Der Herr der Ringe" und "Sakrileg" in sich. Diese Tatsache ist ja an sich erstmal nicht negativ, handelt es sich hier ja schließlich um ein Jugendbuch, das in erster Linie Leser anspricht, die oben genannte Literatur noch nicht unbedingt kennen. Die Geschichte der Tempelritter bietet ja auch wirklich genügend Stoff für mehr als einen Roman und spricht ganz sicher auch jugendliche Leser an. Doch so recht ist es dem Autor nicht gelungen, mit seiner Geschichte zu fesseln. Zu konstruiert wirkt das Ganze, des Rätsels Lösung ist nicht wirklich nachvollziehbar. Hier reihen sich zu viele Zufälle aneinander, was schlussendlich einfach nur unglaubwürdig ist. Eine gut ausgedachte und durchaus intelligente Idee ist leider etwas unausgegoren und lässt es deshalb an Spannung fehlen.
Der Protagonist hat einiges an Potential zu bieten, Ábalos schöpft dieses aber leider nicht vollends aus. Überhaupt wirken alle Charaktere oberflächlich und eher ein bisschen langweilig und die Dialoge sind manchmal doch sehr gestelzt und unnatürlich. Insgesamt ist "Grimpow" ein Buch, das gerade noch so am unteren Durchschnitt vorbeigeschrammt ist, wobei die Tatsache, dass ausgerechnet ein Weiser den Namen Gandalf (wie der Zauberer im "Herr der Ringe") trägt, noch einen zusätzlich Minuspunkt gibt. Schade, aus der Geschichte hätte man mehr herausholen können.
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Kommentare
Kommentare
peter schreibt am 20.11.10, 14:44
Ein fantastisches Leseabenteuer über die Magie des "Steins der Weisen" und die atemberaubende Flucht eines Jungen quer durch Europa
mit der Kretik von Stefanie Rufle kann ich leben ;-)
barbel schreibt am 20.11.10, 13:54
zum glück gibt es auch gute Kretiken
"Bis Grimpow das Geheimnis des Steins entschlüsselt hat, der ihm die Zukunft der Menschheit zeigt, muss sich der Leser auf einen farbigen Erzählteppich von 500 Seiten einlassen. Für geübte Kinder und Jugendliche ein Lesespaß, denn die breitangelegte Handlung ist in viele Dialoge und spannende Szenen aufgelöst."
Roswitha Budeus-Budde / Süddeutsche Zeitung
"Klasse, was anderes kann man eigentlich nicht sagen. Rafael Ábalos zeigt in diesem Buch eindeutig, was er kann und ich hoffe, dass er noch weitere Romane für Jugendliche schreibt. Es macht echt Spaß ihn zu lesen und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen."
Buchmarkt
"Ábalos lädt zu einer fesselnden Zeitreise, in der so manche Nüsse zu knacken und Rätsel zu lösen sind. Die 500 Seiten lesen sich locker weg und am liebsten würde man Grimpow am Schluss gar nicht mehr gehen lassen."
Augsburger Allgemeine
"Ein hervorragender, spannender Schmöker, eine wahre Lesefreude."
El Pais
"Lebendig, fesselnd … eine Geschichte aus einer dunklen Zeit, in der Geheimnisse immer auch Gefahr bedeuteten."
Culturalia
"Ein Roman, der auf wunderbare Weise die Suche nach Weisheit mit den Legenden der Templer, Geheimnissen und grenzenlosen Abenteuern vereint."
El Mundo
"Einfach genial! Für alle Fans verzwickter Intrigen und für alle, die Legenden und Sagen lieben. Dieses Buch ist wie ein kleines Geschenk - die ausdrucksstarken Bilder ziehen vorbei wie in einem Film."
Amazon-Leserstimmen, Frankreich
"'Der Name der Rose' der Jugendliteratur! … Überragend!"
Fantasymundo
ute schreibt am 18.11.10, 16:35
grimpow ist kein e weise, er hat eine mutter
