Der brennende Mann

The Burning Man

Der brennende Mann

Autor Tad Williams Genre Fantasy
Verlag Klett-Cotta
ISBN 3-608-93696-3
Übersetzung Joachim Körber Erscheinungsdatum (D) 2004   
Erschienen 1998  Seiten 104

Inhalt

Das Land Osten Ard hat sich verändert seit die Nordmänner brutal das Feenvolk der Sithi vertrieben und der Sithi-Prinz Ineluki durch einen finsteren Fluch versuchte, das Blatt noch einmal zu wenden. Einzig die mächtige Burg der Sithi, der Hochhorst, ist geblieben. Als der exkommunizierte Nabbanai-Lord Sulis die Burg in seinen Besitz nimmt, um dort sicher vor Verfolgern mit seinem Gefolge zu leben, hat jedoch der Zahn der Zeit an den Gebäuden genagt. Der geheimnisvolle Geist der Sithi ist jedoch immer noch zu spüren. Bald beginnt Sulis sich zu verändern. Böse Träume scheinen ihn in den kurzen Stunden seines Schlafes zu plagen. Er ist auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die keiner kennt. Seine Stieftochter Breda beginnt nach der Ursache dieser Veränderung zu suchen. Tief unter der Burg, in den dunklen Gewölben des Hochhorstes, soll sich das Geheimnis auf dramatische Weise aufklären.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs Es gibt ein paar Fragen, nennen wir sie ruhig die "großen Fragen", die die Welt bewegen. Tad Williams widmet sich einer davon in diesem Buch, wenn auch nicht von Beginn an ganz so offensichtlich. Ich werde an dieser Stelle bestimmt nicht verraten um welche Frage es sich handelt. "Ist die Erde eine Scheibe" ist es nicht, so viel sei augenzwinkernd verraten. “Der brennende Mann“ ist eine kleine, feine Geschichte, die dem Leser ein wunderbares, aus meiner Sicht leider zu kurzes, Widersehen mit dem Land Osten Ard beschert. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich.

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