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Kommende Buchkritiken
Der Mann mit der Ledertasche
Post Office
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Autor
Charles Bukowski
Genre Roman
Verlag KiWi ISBN 3-462-03430-8 Übersetzung Hans Hermann Erscheinungsdatum (D) 1974 Erschienen 1971 Seiten 204 |
Inhalt
Henry Chinasky ist seit kurzem als Aushilfe beim Oakford-Postamt beschäftigt. Erst lässt sich die Sache ganz gemächlich an, dann wird die Arbeit aber immer anstrengender. Da er täglich verkatert ist, fällt ihm die Arbeit schwer, während er abends dann doch wieder das Geld für den Alkohol und „seine Puppe“ ausgibt. Er kämpft sich trotzdem durch alle Widrigkeiten. Hitzewellen, schwere Taschen, Regengüsse – er kann sich ja keine vernünftige Kleidung kaufen, weil er sein Geld versäuft – hinter ihm herschimpfende Menschen. Vor allem macht ihm der Aufseher „Jonstone“, dem er gerne Paroli bietet, zu schaffen. Als er dann endlich fest angestellt ist, wird ihm alles zu blöd und er kündigt. Dass dann doch alles ganz anders kommt, kann er da noch nicht wissen. Nach vielen Irrungen und Wirrungen aber, findet er doch seine wirkliche „Berufung“.
Buchkritik von Angelika Koch
Was soll man zu solch einem Buch sagen? Es fällt schwer zu erklären, was daran so gut ist. Hauptsächlich ist es wohl die Authentizität, die absolut ungeschminkte, ehrliche Art des Erzählens. Die Geschichte hat starke autobiographische Züge. Wer weiß, wie Bukowski gelebt hat, kann sich denken, wie der Roman geschrieben ist. Wer natürlich bei Worten wie „Arsch“ und „Scheißkerl“ rot wird, kann dieses Buch getrost auslassen. Für wen aber Echtheit und ein sehr direkter Schreibstil kein Problem ist und wer das Leben auch mal ohne die rosarote Brille sieht, für den ist dieses Buch ein „MUSS“.

