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Kommende Buchkritiken
Im Jahr des Elefanten
West of the Moon
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Autor
Barbara Bickmore
Genre Liebesroman
Verlag Weltbild ISBN 3-8289-7377-9 Übersetzung Karin Dufner Erscheinungsdatum (D) 2003 Erschienen 2001 Seiten 457 |
Inhalt
Courtney McCloud führt ein ungewöhnliches Leben: Sie lebt als Ärztin in Afrika und hat sich dafür verschrieben, den Afrikanern zu helfen und sie medizinisch zu unterstützen. Ihr Job ist hart und hat schon so manches Opfer von ihr gefordert. Aber trotzdem macht ihr die Arbeit Spass und sie ist stolz auf die Klinik, die sie mit Hilfe ihres Vaters und drei engen Mitarbeitern im tiefsten Afrika errichtet hat. Mit der Ankunft von Coop, einem amerikanischen Arzt, soll sich ihr Leben jedoch ganz plötzlich ändern. Er bietet ihr die Leitung einer afrikanischen Klinik an, in der Kriegsflüchtlinge aufgenommen und ihre Leiden behandelt werden sollen. Courtney fällt es schwer, ihre eigene Klinik zu verlassen, aber nach einigem Ringen mit sich selbst siegt ihr Gewissen, denn sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, so vielen Menschen wie möglich zu helfen. An ihrem neuen Arbeitsplatz erwartet sie so manche Herausforderung und der Job ist viel härter als ihre bisherigen Tätigkeiten. Wird Courtney den ungeheuren Strapazen gewachsen sein?
Buchkritik von Karolin Kullmann
Es ist nicht verwunderlich, wenn man für diese Lektüre zwei Anläufe braucht, denn entweder ist man für solche Romane geschaffen oder man ist es nicht.
Die ersten 200 Seiten sind tatsächlich nur als “schwierig” zu beschreiben. So kitschig, dass es schon fast schmerzt, gespickt mit wenig sinnvollen Dialogen und voller großer moralischer Einsichten über das Leben war es tatsächlich eine Herausforderung, das Buch nicht nach zwei Seiten sofort wieder aus der Hand zu legen. Die Story ist absolut vorhersehbar und vor allem die Charaktere wirken einfach eine Spur zu idealisiert und unnatürlich. Dazu kommt außerdem, dass es schlicht und einfach zu viele Affären und Lieben auf den ersten Blick gibt. Dies alles hört sich nicht besonders verlockend an, trotzdem gibt es einige Aspekte, die dennoch für “Im Jahr des Elefanten” sprechen: Wenn man es schafft, besagte 200 Seiten zu überstehen, kommt man an einen Punkt, an dem die Geschichte insgesamt spannender wird und den Lesefluss tatsächlich anregt. Außerdem sind die Hintergründe des Buches wirklich interessant und können, wenn auch versteckt, zum Nachdenken anregen. Diese Aspekte haben das Ruder doch noch entscheiden herumgerissen und machen auch dieses Buch zu einem, dass man, wenn man für Liebesromane gemacht ist, durchaus lesen kann.
