Ein letzter Sommer

Summer crossing

Ein letzter Sommer

Autor Steve Tesich Genre Roman
Verlag Kein und Aber
ISBN 3-0369-5137-7
Übersetzung Heidi Zerning Erscheinungsdatum (D) 2005   
Erschienen 1982  Seiten 491

Inhalt

Daniel und seine beiden Freunde befinden sich im letzten Schuljahr der Highschool, das Ende bereits dicht vor Augen. Im Gegensatz zu den anderen Sommern, in denen sie wussten, was nach den Ferien wieder auf sie zukommt, nämlich das neue Schuljahr, stehen die drei Akteure vor dem Nichts. Keiner von ihnen weiß so recht, was er mit dem Highschool Abschluss anfangen soll. Sie sind sich nur einer Sache sicher; dass sie zusammen bleiben wollen. Doch das ändert sich früher als erwartet. Daniel verliebt sich in Rachel, was ihn absolut unempfänglich für andere Gefühle macht. Noch nicht einmal die Tatsache, dass sein Vater krebskrank im Krankenhaus liegt und später auf der Wohnzimmercouch dahinvegetiert, berührt ihn wirklich. Sein Leben dreht sich nur noch um Rachel und um sein Bemühen, möglichst gut bei ihr dazustehen. Seine Freunde, die vorher sein Lebensinhalt waren, stören ihn schon fast. Auch die beiden sind jedoch mit sich selbst beschäftigt und so kommt es, dass der letzte Sommer die ein oder andere Wendung nimmt, mit der niemand gerechnet hatte…

Buchkritik von Angelika Koch

Angelika vergibt 5 von 5 Bs Einfach nur schön! Ein Buch, bei dem man das Gefühl hat, dass man es wirklich liest. Lesen in seiner Vollendung, Lesen nicht, weil man es vor Spannung nicht mehr aushält oder weil es so schön gruselig ist oder schockierend, nein Lesen nur um des Lesens Willen. Man wird in diesem Buch gefangen genommen, man leidet mit Daniel mit und findet ihn im nächsten Moment ganz furchtbar, sogar abstoßend. Man sympathisiert mit Rachel oder mit seiner Mutter und ändert seine Meinung auf der nächsten Seite. Man ist wütend auf seinen Vater, um bald vor Mitleid für ihn zu vergehen. Man kann sich nicht einfach aus dem Buch raushalten. Man ist involviert. Und vor allem dem Leser, der schon etwas älter ist, wird schnell klar, dass es immer wieder im Leben - und öfter als es einem lieb ist, „einen letzten Sommer“ gab und geben wird….

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