Der Vogel ist ein Rabe

Der Vogel ist ein Rabe

Autor Benjamin Lebert Genre Jugendbuch
Verlag Goldmann
ISBN 3-442-54160-3
Erscheinungsdatum (D) 2003   
Erschienen 2003  Seiten 139

Inhalt

Eigentlich war Pauls Plan ein ganz einfacher: Er steigt in München in den Zug ein, fährt die Nacht durch und kommt am nächsten Morgen in Berlin an. Doch dann betritt Henry das Abteil, in dem Paul sein Quartier aufgeschlagen hat. Henry ist voller Gedanken über die vergangenen Tage und Wochen und sucht jemanden, bei dem er sein Herz ausschütten kann. Und so fängt er an seine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Begierde, Verlust. Er erzählt und erzählt - bis der Zug am nächsten Morgen in den Berliner Bahnhof einfährt…

Buchkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Bs Benjamin Lebert ist es mit „Der Vogel ist ein Rabe“ gelungen, innerhalb von nur 139 Seiten eine einfach tolle und sehr vielseitige Geschichte niederzuschreiben. Aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet er das Verhalten von Menschen, die lieben, hassen, begehren. Dabei scheut er sich nicht, Worte zu verwenden und Dinge zu erzählen, die so manch einem die Schamesröte ins Gesicht treiben würden. Doch genau das ist es, was „Der Vogel ist ein Rabe“ von anderen Büchern abhebt – Es ist ehrlich und wirkt dadurch überdurchschnittlich echt und glaubhaft. Hinzu kommt, dass die Geschichte spannend und letztendlich sogar sehr überraschend ist. Mit der Enthüllung der Person Paul, die erst auf den letzten Seiten vollbracht wird, hätte wohl kein Leser gerechnet.

„Der Vogel ist ein Rabe“ – Tolle Literatur, die sich für jung und alt eignet, kann doch bestimmt jeder etwas von dieser Geschichte lernen.

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