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Kommende Buchkritiken
Feel
Feel: Robbie Williams
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Autor
Chris Heath
Genre Biographie
Verlag Rowohlt ISBN 3-498-02980-0 Übersetzung Katharina von der Leyen und pociao Erscheinungsdatum (D) 2004 Erschienen 2004 Seiten 605 |
Inhalt
Der englische Musikjournalist Chris Heath folgt dem Musiker und Entertainer Robbie Williams zwei Jahre lang auf Schritt und Tritt. Minutiös zeichnet er dessen tägliches Leben auf, seinen Umgang mit Familie, Freunden, Groupies und Fans, mit Journalisten, Paparazzi und gestörten Verfolgern. Er spricht mit dem Star über seine Drogenvergangenheit, sein Verhältnis zu Frauen, die Dämonen der Vergangenheit und Gegenwart, über seine Einstellung zu Homosexualität. Heath begleitet Robbie zu offiziellen Anlässen, zu Konzerten und Talkshows, zu Preisverleihungen. Er ist in den ganz privaten Momenten dabei und liefert uns das bisher einzige autorisierte Portrait von Robbie Williams.
Buchkritik von Stefanie Rufle
"Die Wahrheit steht hier drin... irgendwo."(Robbie Williams)
Okay, hört sich ja wirklich spannend an - ist es aber keineswegs! Versprochen wird den Fans hier "die beispiellos ehrliche Darstellung des wahren Lebens eines komplizierten, hochkomischen, selbstquälerischen und außergewöhnlichen Mannes: eine sensationelle Nahaufnahme von Robbie Williams". Tja, also wenn das wirklich sein wahres Leben ist, kann man nur Mitleid mit diesem Mann haben. Schlafen bis spät in den Nachmittag hinein, rumhängen, einen Kaffee bei "Starbucks" trinken, gelegentlich mal ein anonymer One-Night-Stand mit einem verzweifelten Groupie. Langeweile pur! Über den Menschen selber, über seine Gedanken und Überzeugungen erfährt der Leser herzlich wenig. Grundsätzlich gibt es dagegen ja auch nichts einzuwenden, schließlich hat jeder das Recht auf seine Privatsphäre, doch darf dann auch kein Buch unter dem Motto "beispiellos ehrliche Darstellung" herausgegeben werden.
Alles in allem ist dieses Buch eher ein Flop mit wenig Unterhaltungswert. Einziges Highlight sind die Fotos von Robbie, die vereinzelt immer wieder einmal auftauchen und die einen kleinen Einblick in die Arbeit des britischen Stars geben. Aber sich ein über 600 Seiten dickes Buch zu kaufen und sich durch eher banale denn aufregende Ereignisse zu quälen, ist die Mühe wirklich nicht wert.
