Edgar Wallace: Die seltsame Gräfin

The Strange Countess

Edgar Wallace: Die seltsame Gräfin

Autor Edgar Wallace Genre Krimi
Verlag Goldmann
ISBN 3-442-00049-1
Übersetzung Ravi Ravendro Erscheinungsdatum (D) 1954   
Erschienen 1925  Seiten 189

Inhalt

Lois Reddle ist überglücklich, als sie die viel versprechende Stelle bei Gräfin Moron angeboten bekommt. Lange musste sie hart arbeiten und auf ihre große Chance warten, nun endlich scheint sich das Blatt für sie zum Guten gewendet zu haben. Doch kaum ist die hübsche junge Frau im Hause der exzentrischen Gräfin eingezogen, geschehen merkwürdige Dinge. Der Balkon ihres Zimmers stürzt ein und irgendwer scheint es auf ihr Leben abgesehen zu haben. Auch der Sohn der Gräfin benimmt sich äußerst seltsam, macht gar den Eindruck, als sei er geistesgestört. Dann ist da noch der rätselhafte Michael Dorn, der Lois allem Anschein nach sehr dreist nachstellt und gleichzeitig auf beunruhigende Weise um sie besorgt zu sein scheint. Als auch noch die Bibliothek von Gräfin Moron Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens wird, weiß Lois nicht mehr, wem sie noch Glauben schenken kann.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 3 von 5 Bs Dies ist ein Krimi in bester Edgar Wallace-Manier. Eine spannende und zugleich äußerst mystriöse Handlung breitet sich hier vor dem Leser aus und wird kontinuierlich ausgearbeitet. Die einzelnen Charaktere sind - auch typisch für den Autor - fast schon stereotyp und ziemlich einfach gestrickt. Da ist die treue, wenn auch etwas naive Freundin der Protagonistin. Der mysteriöse Fremde, bei dem man nicht weiß, was er im Schilde führt. Der Bösewicht, dem nicht zu trauen ist und der der Heldin eindeutige Avancen macht. Und natürlich der dümmlich wirkende Sohn der Gräfin, der unter dem Pantoffel seiner herrschsüchtigen Mutter steht.

So ist die Handlung doch schon ziemlich vorherbestimmt und wartet mit relativ wenigen Überraschungen für den Leser auf. Trotzdem hat "Die seltsame Gräfin" einiges für den Krimi-Liebhaber zu bieten und wirkt auch die Sprache oft sehr veraltet, darf man doch nicht vergessen, in welcher Zeit Edgar Wallace geschrieben hat.

Wissenswertes


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