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Kommende Buchkritiken
Dreh dich nicht um
A Faint Cold Fear
|
Autor
Karin Slaughter
Genre Thriller
Verlag Rowohlt ISBN 3-499-23649-4 Übersetzung Sophie Zeitz Erscheinungsdatum (D) 2005 Erschienen 2003 Seiten 462 |
Inhalt
Ein Student wird am Fuße einer Brücke aufgefunden, sein Körper völlig zerschmettert - für Gerichtsmedizinerin Sara Linton deutet alles auf Selbstmord hin. Noch am Mordschauplatz verschwindet dann allerdings Saras hochschwangere Schwester Tess - Sara findet sie kurz darauf blutüberströmt am Boden liegend vor. Jemand hat die junge Frau niedergestochen und Chief Jeffrey Tolliver vermutet einen Zusammenhang mit dem angeblichen Selbstmord.
Während die Ärzte im Krankenhaus um Tess` Leben und das ihres Babys kämpfen, bleibt es nicht bei diesem einen Toten. Weitere Studenten des Grant College kommen um und keiner der Verblichenen ist eines natürlichen Todes gestorben. Obwohl alle Indizien auf Selbstmorde hindeuten, wird es für Jeffrey und Sara immer offensichtlicher, dass es hier ein Mörder auf die Studenten abgesehen hat. Auch die rebellische Lena, die nicht mehr bei der Polizei arbeitet, seitdem sie in die Hände eines Psychopathen geraten war, der sie mehrfach vergewaltigt hat, scheint auf irgendeine Weise in den Fall verwickelt zu sein.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Spannung pur! Dieses dritte Buch um Chief Jeffrey Tolliver und seine Ex-Frau Sara Linton ist bisher mit Abstand das Beste. Die Story ist von Anfang bis Ende schlüssig, raffiniert konstruiert und wirklich spannend erzählt. Karin Slaughter hat einen Fall voll psychologischer Raffinesse konstruiert, in dem ein Charakter spannender und interessanter als der nächste ist. Der menschliche Aspekt wird - wie immer bei den Büchern der Autorin - ausführlich behandelt und so entsteht ein ergreifendes Psychogramm, das weit über einen gewöhnlichen Thriller hinausgeht.
Die beiden Protagonisten werden mit jedem Buch ausgefeilter und interessanter und vor allem Sara Linton bietet noch so einiges an ausbaufähigen Charaktereigenschaften, die uns gespannt auf die nächsten Fälle der beiden warten lassen können. "Dreh dich nicht um" ist ein Thriller, wie er sein sollte, den man kaum mehr aus der Hand legen möchte und der einen hungrig auf mehr macht. Lediglich die etwas schwache Übersetzung, über die man beim Lesen immer wieder stolpert, trübt das Vergnügen etwas.
Wissenswertes
Die Sara Linton-Reihe umfasst folgende Bände:
Belladonna
Vergiss mein nicht
Dreh dich nicht um
Schattenblume
Gottlos
Zerstört
