Endymion Spring. Die Macht des geheimen Buches

Endymion Spring

Endymion Spring. Die Macht des geheimen Buches

Autor Matthew Skelton Genre Jugendbuch
Verlag Hanser
ISBN 3-446-20796-1
Übersetzung Ulli und Herbert Günther Erscheinungsdatum (D) 2006   
Erschienen 2006  Seiten 429

Inhalt

Im Leben des jungen Blake läuft gerade nichts so, wie er es gerne hätte. Sein Vater ist meilenweit weg in den USA und er sitzt hier, in Oxford, mit seiner Schwester und seiner Mutter fest und langweilt sich fast zu Tode.
In der großen Bibliothek findet Blake eines Tages ein seltsames Buch. Die Seiten sind leer, der Einband abgewetzt. Auf dem Umschlag steht in kaum noch lesbaren Buchstaben der Titel "Endymion Spring" geschrieben. Ohne dass er es ahnt, hat gerade Blakes größtes Abenteuer begonnen, das ihm sogar das Leben kosten könnte. Wer ist dieser Endymion Spring? Und was haben die kommenden Begebenheiten mit ihm zu tun? Er ist doch nur ein einfacher Junge. Oder?

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Was sich hier spannend anhört ist alles andere als das. „Endymion Spring. Die Macht des geheimen Buches“ ist eines jener Bücher, bei denen man nicht festmachen kann, was einen jetzt nun so furchtbar gestört hat. Fest steht, dass diese Geschichte überhaupt nicht fesselt, die Charaktere blass bleiben und die Handlung vorhersehbar und absolut nicht packend gestrickt ist. Lediglich die Ausflüge in das Jahr 1452 sind einigermaßen spannend zu lesen.
Nichtsdestotrotz: Alles in allem sind das mehr als schlechte Kriterien für ein fantastisches Jugendbuch, das noch dazu ständig auf dem Buchmarkt angepriesen wird als ein Buch, das man nicht mehr aus den Händen legen kann. Dabei verhält es sich genau umgekehrt: Man will es, einmal zur Seite gelegt, nicht wieder zur Hand nehmen. Man quält sich regelrecht durch diese 400 Seiten und ist am Ende heilfroh, schließlich auf der letzten Seite angekommen zu sein und dass man dieses Buch endlich weglegen darf. Es ist mehr als schade, dass Autor Matthew Skelton seine Geschichte nicht spannender machte und sie nicht mit Figuren besetzte, die farbenfroher und mitreißender geraten sind. So bleibt nur ein hübscher Einband und die Erkenntnis, dass ein guter Inhaltstext noch lange kein gutes Buch macht.

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