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Kommende Buchkritiken
Edgar Wallace: Der schwarze Abt
The Black Abbot
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Autor
Edgar Wallace
Genre Krimi
Verlag Wilhelm Goldmann Verlag ISBN 04447-9 (Buch-Nr.) Übersetzung Gregor Müller Erscheinungsdatum (D) 1930 Erschienen 1926 Seiten 166 |
Inhalt
Harry Alford, der achtzehnte Graf von Chelford, lebt mit seinem Halbbruder Richard auf Schloss Fossaway, dem Familiensitz. Der etwas wunderliche Graf ist besessen von der Suche nach einem Goldschatz, der angeblich vor vierhundert Jahren von einem seiner Vorfahren irgendwo in der Abtei von Fossaway versteckt worden war. Doch noch mehr als an dem Gold ist Harry an einem Fläschchen mit Lebenselixier interessiert, das er ebenfalls in den Ruinen der Abtei vermutet. An seiner Verlobten Leslie Gine zeigt er dagegen weitaus weniger lebhaftes Interesse, ganz anders als sein Bruder Richard. Die einzige Frau, die Harry wichtig zu sein scheint, ist seine schon lange verstorbene Mutter, die seiner Überzeugung nach ermordet wurde.
Der achtzehnte Graf von Chelford ist allerdings nicht der einzige, der sich für den Schatz interessiert. Da ist noch seine ehemalige Sekretärin Mary Wenner, die mehr über die alte Abtei weiß, als manch anderer, und auch der zwielichtige Mr. Gilder hat es auf den Schatz von Chelford abgesehen. Aber sie alle haben nicht mit dem "Schwarzen Abt" gerechnet. Er ist augenscheinlich ein Gespenst, das auf Fossaway umgeht und den Schatz der Chelfords bewacht. Aber seit wann begehen Gespenster Morde?
Buchkritik von Stefanie Rufle
Ein durchaus spannendes Buch, das alles besitzt, was ein guter Krimi braucht: Interessante und schwer zu durchschauende Charaktere, einen unheimlichen Schauplatz, eine zarte Romanze, einen gewieften Inspektor und allem voran eine gute Story. Der Leser wird immer wieder in die Irre geführt und tappt beinahe bis zum Schluss völlig im Dunkeln. Edgar Wallace gelingt es, eine unheimliche und düstere Atmosphäre zu erzeugen und den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Auch wenn manche Ausdrücke dieser Ausgabe doch für heutige Zeiten etwas veraltet wirken, ist dies ein wirklich empfehlenswerter Edgar Wallace-Krimi.

