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Kommende Buchkritiken
Edgar Wallace: Der Frosch mit der Maske
The Fellowship of the Frog
|
Autor
Edgar Wallace
Genre Krimi
Verlag Wilhelm Goldmann Verlag ISBN - Übersetzung Alma Johanna König Erscheinungsdatum (D) 1930 Erschienen 1925 Seiten 269 |
Inhalt
Eine große und sehr mächtige Bande, die sich „Die Frösche“ nennt, treibt ihr Unwesen in den Straßen von London. Schnell wird Inspektor Elk von Scotland Yard klar, dass die Bande gestoppt werden muss, bevor sie noch mehr Unheil anrichtet und noch mehr unschuldige Menschen ihr Leben verlieren. Doch dazu muss Elk zunächst herausfinden, von wem „Die Frösche“ angeführt werden. Bei den Ermittlungen zur Seite steht ihm der attraktive Privatdetektiv Gordon, der nicht unwesentlich dazu beiträgt, dass die beiden dem Anführer – dem „Frosch mit der Maske“ – immer näher kommen.
Buchkritik von Kathrin Lang
Eines ist nach „Der Frosch mit der Maske“ absolut klar: Edgar Wallace ist ein Meister auf seinem Gebiet. Er versteht es wahrlich einen Krimi zu schreiben, der den Leser mitreisst, fesselt und dabei gleichermaßen auch fasziniert. Von Anfang an ist man im Geschehen und fiebert mit den Ermittlern: "Wer ist nur der Frosch?" Doch diese Frage bleibt bis zum Schluss offen. Als Leser hat man viele Charaktere unter Verdacht, doch erfährt man erst im letzten Kapitel, wer nun tatsächlich der Übeltäter ist. Geschickt führt Edgar Wallace seine Leser immer wieder in die Irre, so dass am Schluss eigentlich jeder der vielen Figuren als Anführer der Frösche in Frage kommt.
Obwohl „Der Frosch mit der Maske“ mit 269 Seiten eines der längsten Bücher von Edgar Wallace ist, weist dieser Krimi dennoch keinerlei Längen auf. Ein Ereignis jagt das nächste, so dass der Leser nonstop in Atem gehalten wird. Sogar die ein oder andere lustige Szene schmückt die Handlung aus, so dass man „Der Frosch mit der Maske“ letztendlich als einen rundum gelungenen Krimi bezeichnen kann, der jeden Liebhaber von Kriminalromanen vollauf begeistern wird.

