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Kommende Buchkritiken
Katharina Kepler. Die Hexenjagd auf die Mutter des großen Astronomen
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Autor
Katja Doubek
Genre Biographie
Verlag Piper ISBN 3-492-24452-1 Erscheinungsdatum (D) 2004 Erschienen 2004 Seiten 415 |
Inhalt
Wer kennt ihn nicht – Johannes Kepler, einer der bekanntesten Astronomen, der mit seinen zahlreichen Entdeckungen nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass wir heute bereits so viel über unser Weltall wissen. Doch kaum einer kennt seine Mutter Katharina Kepler, die beinahe als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde und quasi in letzter Minute von ihrem in der Gesellschaft gut angesehenen und intelligenten Sohn gerettet wurde. „Katharina Kepler. Die Hexenjagd auf die Mutter des großen Astronomen“ beschreibt, beginnend bei der Kindheit, das Leben einer tapferen und willensstarken Heilkundigen, die mehr als viele andere um ihr Leben kämpfen musste.
Buchkritik von Kathrin Lang
Der Autorin Katja Doubek ist es mit „Katharina Kepler. Die Hexenjagd auf die Mutter des großen Astronomen“ gelungen, eine Biographie in Form eines historischen Romans niederzuschreiben. Somit bleiben dem Leser stupide und langweilige Erzählungen erspart und er kann sich auf einen spannenden und nicht zuletzt auch interessanten Roman über eine willensstarke und tapfere Frau gefasst machen. Interessant ist „Katharina Kepler. Die Hexenjagd auf die Mutter des großen Astronomen“ vor allem deshalb, weil man jede Menge über die damalige Zeit erfährt. Geschickt verknüpft Katja Doubek die Geschichte rund um Katharina Kepler mit allerlei Informationen über die damals üblichen Heilmittel, über Sitten, Gebräuche, Glaube und Aberglaube. Wirklich schade nur, dass dem Leser im Nachwort keinerlei Quellenangaben geliefert werden. Die ganze Zeit über hatte man das Gefühl, dass Katja Doubek ihren Roman sehr gut recherchiert hat, doch der fehlenden Angaben wegen kommen daran schnell die ein oder anderen Zweifel auf – Ein doch wirklich großes Versäumnis der Autorin.
