Der Mastercode

Final Solution

Der Mastercode

Autor Scott McBain Genre Science Fiction
Verlag Knaur
ISBN 3-426-62902-X
Übersetzung Michael Benthack Erscheinungsdatum (D) 2005   
Erschienen 2004  Seiten 548

Inhalt

Die Welt im Jahr 2020. "Mother" ist das globale Computernetz, das die Namen aller Bürger sammelt und sie nach ihrer Nützlichkeit in Kreditratings von A1 bis A9 einstuft. Dabei sind A1 und A2 die Milliardäre und Multimillionäre und A8 und A9 entsprechend Diener unterer Kategorie und Abschaum der Gesellschaft. Ab Kreditrating A7 ist der Bürger völlig chancenlos und hat kaum noch Rechte. Einzige Chance, von dort wegzukommen ist es, Gespiele oder Gespielin eines der Mitglieder der obersten Kategorien zu werden, die für einen anderen bürgen können. "Mother" gilt als völlig sicheres Computernetzwerk - bis eine Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef die Kontrolle über die Welt an sich reißen will. Dies soll mit Hilfe von "Mother" geschehen.

Lars Pedersen, Vorsitzender des Rats von "Mother" scheint der einzige zu sein, der dem Einhalt gebieten kann, der verhindern kann, dass die Demokratie sich unaufhaltsam in eine Diktatur der Reichen und Mächtigen verwandelt. Allerdings ist er schwer krank und muss schnell handeln. Doch wem kann er noch trauen in diesem Sumpf aus Korruption und Gewalt?

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 3 von 5 Bs Wenn man dieses Buch im Jahr 2006 liest, kann man sich durchaus vorstellen, dass unsere Gesellschaft irgendwann in dieses Szenario steuern könnte. 2020 ist dafür wahrscheinlich noch zu früh, doch wenn man sich die heutige Entwicklung anschaut, ist Scott McBains Idee sicherlich keine Utopie. Ein sehr spannendes Buch also, das einen eindeutigen Bezug zur Realität hat, auch wenn manche Schilderungen doch etwas sehr bemüht und übertrieben wirken - es hätte durchaus etwas weniger dick aufgetragen werden können!

Die Handlung an sich reißt nicht unbedingt vom Hocker und ist oft doch sehr vorhersehbar. Besonders schade ist es, dass das Ende schon im Klappentext mehr oder weniger verraten wird - dem interessierten Leser sei also geraten, die Inhaltsangabe erst hinterher durchzulesen, so bleibt die Spannung erhalten!

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