Das fünfte Evangelium

Das fünfte Evangelium

Autor Pilipp Vandenberg Genre Roman
Verlag Bechtermünz
ISBN 3-8289-6917-8
Erscheinungsdatum (D) 1993   Seiten 349

Inhalt

So richtig mag die junge Anne von Seydlitz nicht an einen tragischen Unfall glauben, als sie vom Tod ihres Mannes, eines Münchner Kunsthändlers, erfährt. Wer war die mysteriöse Beifahrerin, die angeblich mit ihm im Wagen saß und was hat es mit dem Film auf sich, der immer das gleiche zerfledderte Stück Pergament zeigt? Die Suche nach den Antworten beschäftigt den ruhelosen Geist Annes und betäubt ihre Trauer. Zusammen mit dem undurchsichtigen Klaiber beginnt sie, das Puzzle Stück für Stück zusammenzusetzen, doch je mehr sie sieht, desto gefährlicher wird es, denn die Lösung könnte die Wahrheit der Katholischen Kirche für immer ins Wanken bringen…

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs Nur eine erfundene Geschichte oder doch ein Tatsachenbericht? Am Ende von Philipp Vandenbergs „Das fünfte Evangeliums“ ist man sich da nicht mehr so sicher. Geschickt legt der Autor sein Netz aus und spinnt aus Fakten und Verschwörungstheorien eine spannende und packende Mischung, die man so schnell nicht wieder aus der Hand legt. Zwar sind die Charaktere zeitweise etwas blass, aber der Sog der Ereignisse macht dies wieder wett. Vandenberg spitzt mit seinen Thesen bewusst zu und bietet so mit diesem Buch sicherlich eine Menge Nahrung für all jene, die die Katholische Kirche und ihre Grundlagen gerne kontrovers diskutieren. Für weniger politisch ambitionierte Leser bleibt ein lesenwerter Thriller.

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