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Transgressions
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Autor
Sarah Dunant
Genre Thriller
Verlag Blessing ISBN 3-89667-027-1 Übersetzung Susanne Hornfeck Erscheinungsdatum (D) 1997 Erschienen 1997 Seiten 319 |
Inhalt
Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund lebt die Übersetzerin Elizabeth allein in ihrem großen Haus in London. Einzige Mitbewohnerin ist ihre Katze Millie. Elizabeth ist einerseits erleichtert über die neu gewonnene Freiheit, andererseits trägt sie noch immer schwer an den Folgen der Trennung. Da kommt ihr der neue Roman, den sie übersetzen soll, gerade recht. Immer tiefer taucht sie in die gewalttätige und sexuell äußerst aggressive Handlung ein und isoliert sich dadurch immer mehr von Freunden und Bekannten.
Gleichzeitig ereignen sich sehr seltsame Dinge in Elizabeth Haus - CDs verschwinden auf mysteriöse Art und Weise, sie findet eines Morgens ihren Frühstückstisch für zwei gedeckt und hat beunruhigende Nachrichten auf ihrem Anrufbeantworter. Schließlich muss Elizabeth sich eingestehen, dass sich offensichtlich jemand Zutritt zu ihrem Haus verschafft, der sie und ihre Lebensgewohnheiten sehr genau kennt. Doch weder die Polizei noch ihre Freunde schenken ihren Schilderungen Glauben, sie halten die junge Frau im Gegenteil für hysterisch. Nach einer folgenschweren Begegnung erkennt Elizabeth, dass sie die Verfolgung des Unbekannten selbst in die Hand nehmen muss.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Eine Geschichte, die immer irgendwie nur so dahinplätschert. Richtige Spannung will einfach nicht aufkommen, obwohl das nötige Potential eigentlich da wäre. Es gelingt Dunant aber nicht, die Geschichte wirklich zum Leben zu erwecken - nichts von dem, was da passiert, geht tatsächlich auf die Gefühlsebene über, alles bleibt nur im Kopf des Lesers. Zum Schluss weiß man nicht wirklich, was man von diesem Buch halten soll - war es nun ganz gut oder eher mittelprächtig bis nicht übel? In Anbetracht der wirklich sehr derben Ausdrücke, deren sich die Autorin bedient und die für die Handlung nicht unbedingt erforderlich gewesen wären, entscheidet man sich dann am Ende des Buches dann doch eher für ein "na ja...".
