Das Druidentor

Das Druidentor

Autor Wolfgang Hohlbein Genre Fantasy
Verlag Weitbrecht
ISBN 3-522-71450-4
Erscheinungsdatum (D) 1993   
Erschienen 1993  Seiten 558

Inhalt

Die Testfahrt des neuen ICE durch den Gridone-Tunnel endet mit einer Katastrophe. Anstatt pünktlich in Ascona anzukommen, bleibt der Zug im Tunnel stecken. Doch der Anblick, der sich dem ermittelnden Kommissar Veith Rogler bietet, erklärt die Geschehnisse, die dazu geführt haben nicht im Mindestens. Es sieht so aus, als wären die Menschen in Windeseile gealtert und einfach verdurstet bzw. verhungert. Als hätte im Zuginneren eine andere Zeit gegolten als außerhalb. Rogler ist völlig ratlos.

An einem Morgen erwacht der junge Ingenieur Frank Warstein aus seinem allabendlichen Alkoholkoma. Seit er vor fünf Jahren von den Bauarbeiten zum Girdone-Tunnel suspendiert wurde, ist er Freund Alkohol sehr zugetan. Doch heute ist kein normaler Morgen, auch wenn Warstein das noch nicht ahnt. Denn an diesem Morgen steht die junge Angelika Berger vor seiner Tür und bittet ihn um Hilfe. Ihr Mann war bei den Tunnelarbeiten damals dabei. Er hatte unter Warstein gearbeitet. Und nun ist er seit einer Woche spurlos verschwunden. Genauso wie alle anderen Mitglieder des Trupp 19. Angelika Berger ist überzeugt davon, dass sie wieder am Tunnel sind. Denn schon während der Bauphase war diese Gruppe von Arbeitern verschwunden gewesen. Und dies war nur eine der unheimlichen Begebenheiten die die Bauarbeiten begleitet hatten. Die Zeit schien im Tunnel anders zu laufen und immer wieder stürzten bereits fertige Tunnelabschnitte plötzlich und aus nicht geklärten Gründen ein. Warstein ist von der Bitte der jungen Frau nicht eben begeistert. Versucht er doch seit jener Zeit mit Hilfe des Alkohols die Geschehnisse von damals zu verdrängen. Doch nun kommt alles wieder in ihm hoch...

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs Die Ideenwelt des Wolfgang Hohlbein scheint schier unerschöpflich. Nicht nur auf dem Jugendbuchsektor liefert der Autor Erfolg auf Erfolg ab. Mit „Das Druidentor“ legt er seinen neuen Einzelroman vor, der wieder zeigt, dass er einfach ein Händchen für spannende Geschichten hat, die Fantasy mit realer Welt gelungen verknüpfen. Zwar lässt einen das Ende etwas alleine, man hätte sich einfach noch ein paar Seiten mehr gewünscht, aber bis dahin hat man einen packenden Ritt durch eine wenig vorhersehbare Geschichte hinter sich. „Das Druidentor“ ist ein echter Pageturner, den man nur schwer aus der Hand legen kann.

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