Zu Gast bei Dr. Buzzard

Zu Gast bei Dr. Buzzard

Autor Hans Werner Kettenbach Genre Roman
Verlag Diogenes
ISBN 3-257-06508-6
Erscheinungsdatum (D) 2006   Seiten 358

Inhalt

Der deutsche Architekt Hans Schumann befindet sich im Auftrag seines Arbeitgebers auf einem Symposion in Savannah, Georgia, als er vom plötzlichen Verschwinden seiner Frau Charlotte überrascht wird. Aber nicht nur Charlotte ist unauffindbar, sondern auch sein alter Jugendfreund Roland, der zusammen mit seiner Ehefrau Lilly im selben Hotel wie die Schumanns residiert. Lilly ist davon überzeugt, dass ihr Angetrauter mit Charlotte durchgebrannt ist, wohingegen Hans dann doch lieber an eine Entführung glauben möchte. Trotzdem scheut er sich, die Polizei einzuschalten, deutet doch alles eher auf Lillys Theorie hin, auch wenn er das nicht hören will.

Lilly und Hans sind nun also sich selbst überlassen, ergehen sich in (recht unterschiedlichen) Spekulationen über den Verbleib ihrer Ehegatten und tun doch ziemlich wenig, um selbige wieder zu finden. Während Lilly unübersehbares Interesse an Hans zeigt und dieser alles tut, um ihren Avancen nicht zu erliegen, übt das subtropische Klima von "America´s most haunted city" einen unwiderstehlichen Reiz auf die beiden aus und auch der Voodoo spielt eine nicht unwesentliche Rolle...

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 2 von 5 Bs Dies ist eines dieser Bücher, bei denen man bis zum Schluss auf das eigentliche Geschehen wartet - vergebens wartet! Die Story ist so angelegt, dass man ständig das Gefühl hat, gleich müsse etwas Gravierendes geschehen. Die Handlung plätschert so dahin, ohne dass der Leser einordnen kann, um welche Art von Geschichte es sich hier eigentlich handelt. Eher gelangweilt quält man sich durch diese Geschichte, die durchaus einige gute Ansätze hat, aber nie wirklich spannend, packend oder gar berührend ist. Einzig gegen Schluss bekommt man kurz mal das Gefühl, den Sinn des Ganzen zu erfassen, bis dann das Ende kommt, das einen dann doch eher ratlos zurücklässt. Schade, dieses Buch animiert wahrlich nicht dazu, mehr von Kettenbach lesen zu wollen, auch wenn seine Ausdrucksweise durchaus amüsant ist - aber das allein reicht eben nicht für ein gutes Buch.

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