Nur wer die Wahrheit kennt

Out of Reach

Nur wer die Wahrheit kennt

Autor Elizabeth McGregor Genre Thriller
Verlag Goldmann
ISBN 3-442-44017-3
Übersetzung Inez Meyer Erscheinungsdatum (D) 2000   
Erschienen 1997  Seiten 317

Inhalt

Kate und Richard McCaulay passiert, was wohl der Alptraum aller Eltern ist: ihr acht Wochen alter Sohn Jamie wird aus Kates Auto entführt, als diese nur eben mal schnell zur Toilette ging. Alle Versuche, etwas über Jamies Verbleib herauszufinden, bleiben erfolglos und die Polizei macht dem Paar keine Hoffnung, dass ihr Baby noch am Leben ist. Darüber zerbricht die Ehe der beiden, Kate bricht jeglichen Kontakt zu Richard ab.

Zehn Jahre später glaubt Kate, ihr Leben wieder einigermaßen im Griff zu haben. Sie lebt sehr zurückgezogen im Haus des Antiquitätenhändlers George und arbeitet als Journalistin für die Lokalzeitung. Selbst ihre beiden einzigen Freundinnen Maggie und Isabelle haben keine Ahnung von Kates Vergangenheit. Doch eines Tages scheint alles plötzlich wieder lebendig zu werden - Kate bekommt einen anonymen Brief mit dem Wortlaut "Ich weiß, wo er ist." Kate ist völlig außer sich und als sie dann auch noch die Nachricht vom Mord an ihrer Freundin Maggie erhält, bricht sie vollends zusammen. Einzig dem Psychotherapeuten Jonathan Reeve schenkt sie ihr Vertrauen. Wird sie mit seiner Hilfe in der Lage sein, die dunklen Schatten aus ihrer Vergangenheit zu vertreiben?

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 4 von 5 Bs Elizabeth McGregor ist ein packender Thriller gelungen, der die Spannung vom Anfang bis zum Ende hält. Gebannt verfolgt der Leser die Geschichte der Protagonistin, die gleichzeitig fesselt und berührt, eine Geschichte, die immer wieder unerwartete Wendungen nimmt und zum Schluss mit einer intelligenten Auflösung aufwartet. Ein packendes und aufwühlendes Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Schade nur, dass der Täter und somit der Verlauf der Geschichte beim aufmerksamen Durchlesen des Klappentextes fast schon auf dem silbernen Tablett serviert wird. Hier kann man nur die Empfehlung aussprechen, diesen geflissentlich zu ignorieren und sofort mit dem Lesen zu beginnen! Das und die Tatsache, dass die Übersetzung nicht ganz so gekonnt ist, bringen dem Buch leider einen Abzug ein!

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