Die Tränen des Salamanders

The Tears of the Salamander

Die Tränen des Salamanders

Autor Peter Dickinson Genre Jugendbuch
Verlag Carlsen
ISBN 3-551-58126-6
Übersetzung Henning Ahrens Erscheinungsdatum (D) 2006   
Erschienen 2003  Seiten 234

Inhalt

Alfredo ist der Sohn einer italienischen Bäckerfamilie. Als er zwölf Jahre alt ist, ereilt ihn eines Abends ein schweres Schicksal: Die Backöfen seiner Familie geraten auf mysteriöse Art und Weise in Brand und seine Eltern und Geschwister werden allesamt bei lebendigem Leibe verbrannt – nur er ist nach diesem verheerenden Unglück noch übrig. Sein Onkel Giorgio, nun Alfredos einziger lebender Verwandter, nimmt den Jungen zu sich nach Sizilien. Gemeinsam mit ihm lebt der Junge nun in einem Haus am Hang des Ätna.
Alfredo erfährt bald, dass sein Onkel eine geheimnisvolle Aufgabe hat: Er ist der Herr des Vulkanes, der dessen Kraft kontrolliert und seinen Zorn eindämmt. Doch Giorgio hat keineswegs nur gute Absichten und Alfredo kommt ihm bald auf die Schliche ...

Buchkritik von Karolin Kullmann

Karolin vergibt 3 von 5 Bs „Die Tränen des Salamanders“ scheint zunächst ein spannendes Jugendbuch zu sein, das mit einer faszinierenden Geschichte aufwarten kann - diesen Eindruck bekommt man beim Lesen des Klappentextes. Doch weit gefehlt, denn der Roman wird den Erwartungen des Lesers in keiner Weise gerecht.
Von Anfang an kann man keine richtige Bindung zur Geschichte aufbauen, kann sich einfach nicht hineinversetzen in das Schicksal von Alfredo. Die Geschehnisse plätschern seicht vor sich hin und selbst wenn man schon die Hälfte gelesen hat, stellen sich keine dramatischen Wendungen ein. Glücklicherweise schafft es Autor Peter Dickinson zum Ende hin noch etwas Spannung aufzubauen und so den Leser wenigstens nicht ganz enttäuscht zurückzulassen.

Obwohl die Ideen des Autors also sehr viel versprechend und originell scheinen, gelingt es ihm nicht, sie in eine fesselnde Story umzusetzen. Einzig der Gedanke an die Salamander, die in der Lava des Vulkans leben, übt eine faszinierende Wirkung aus, doch das reicht nicht aus, um die Leserschaft für sich zu gewinnen.

Wissenswertes

Illustration: Almud Kunert

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