Scriptum

The Last Templar

Scriptum

Autor Raymond Khoury Genre Thriller
Verlag Rowohlt Tb
ISBN 3-499-24208-7
Übersetzung Susanne Goga-Klinkenberg, Anja Schünemann & Ulrike Thiesmeyer Erscheinungsdatum (D) 2005   
Erschienen 2005  Seiten 555

Inhalt

Als im New Yorker Metropoliten Museum of Art einige sehr kostbaren Schätze des Vatikans ausgestellt werden, sind die höchsten Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, die das bekannte Museum zu bieten hat. Von dieser Tatsache lassen sich vier Männer, die als Tempelritter verkleidete sind, jedoch nicht beirren. Auf Pferden stürmen sie das bekannte Museum und hinterlassen ein grauenhaftes Blutbad. Komischerweise haben sie es jedoch nicht auf die scheinbar kostbaren Ausstellungsstücke abgesehen, sondern zeigten lediglich an einem kleinen, alten Holzkästchen Interesse.

Tess, eine Archäologin, ist von der Tatsache, dass die Männer als Tempelritter verkleidet sind, wie elektrisiert. Der FBI-Agent Sean Reilly erkennt die Qualitäten von Tess sofort und spannt sie und ihr Wissen sofort in die laufenden Ermittlungen ein. Schnell stellt sich heraus, dass Tess genau auf der richtigen Fährte ist und so beginnt die spannende Jagd nach den Verbrechern.

Buchkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Bs Ein Vergleich zwischen „Scriptum“ und Dan Browns Werken, liegt bei dem doch sehr ähnlichen Themenbereich zwar nahe, will ich aber dennoch umgehen. Man sollte nicht vergessen, dass Brown mit Büchern wie „Illuminati“ und „Sakrileg“ den „Hype“ um diese Themen zwar sehr wohl ausgelöst hat, es aber schon lange vor ihm Romane dieser Art gab. Browns Ideen waren definitiv nicht neu, wenn auch hervorragend umgesetzt. Man kann also nicht erwarten, dass „Scriptum“ einem Vergleich standhält, sondern sollte versuchen uneingenommen an das Werk von Raymond Khoury heranzugehen.

Schafft man es, sich von anderen Büchern dieses Themenbereiches loszulösen, erwartet den Leser eine spannend geschriebene und sehr interessante Geschichte. Zugegeben, die ganze Story ist ab einem gewissen Zeitpunkt ziemlich vorhersehbar, verliert dabei aber dennoch nicht ihren Reiz. Ist man erst einmal mitten in dem Geschehen drin, schafft man es kaum noch, das Buch zur Seite zu legen. Das Interesse an der Geschichte der Tempelritter ist dafür schlichtweg zu groß. Unbedingt will man wissen, was damals vor vielen, vielen Jahrhunderten passiert ist. Fiktion oder Wahrheit? Auch in diesem Fall lässt sich dazwischen nicht eindeutig unterscheiden, was einen weiteren Reiz von „Scriptum“ darstellt.

Mein Tipp: Unvoreingenommen an die Lektüre rangehen und sich von Raymond Khoury auf eine spannende Reise zu den Anfängen des Christentums mitnehmen lassen.

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