Die Feenland-Chroniken - Das Geheimnis der schönen Fremden

The Lady of the Sorrows.The Bitterbynde Book II

Die Feenland-Chroniken - Das Geheimnis der schönen Fremden

Autor Cecilia Dart-Thornton Genre Fantasy
Verlag Piper
ISBN 13- 978-3-492-70024-5
Übersetzung Birgit Reß-Bohusch Erscheinungsdatum (D) 2005   
Erschienen 2002  Seiten 574

Inhalt

Nach einer gefahrvollen Reise ist Imrhien, noch immer entstellt und stumm, endlich am Ziel ihrer Hoffnungen angekommen: bei der Carlin Maeve Einauge. Und tatsächlich kann die Heilerin der jungen Frau ihr wunderschönes Gesicht und sogar ihre Stimme wieder geben. Die Erinnerungen an ihre Vergangenheit bleiben für Imrhien jedoch weiter im Dunklen.

Ihr Weg führt sie weiter an den Hof des Hochkönigs nach Caermelor. Dort hat sie ein altes Versprechen einzulösen und hofft gleichzeitig auch Dorn wieder zusehen. Jenen Mann, der ihre heimliche Liebe ist und der sie durch alle Gefahren zu Maeve brachte. Das höfische Leben ist nicht leicht für die einfache Imrhien, bald wird sie Opfer von Intrigen, kann jedoch auch neue Freunde gewinnen. Ihrer Vergangenheit kommt sie jedoch nicht näher. Imrhien ahnt jedoch, dass es eine geheimnisvolle Verbindung zum verschollenen Feenvolk der Faeran gibt. Und wieder zwingen die Umstände Imrhien auf eine Reise an deren Ende neue Gefahren lauern.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 3 von 5 Bs Der Mittelteil einer Trilogie ist immer so eine Sache. „Den Leser bei Laune halten, ohne zu viel vom Ende zu verraten“. Ganz nach diesem Motto beantwortet Cecilia Dart-Thornton alte Fragen, wirft gleichzeitig aber eine Menge neuer Rätsel auf. Wieder bedient sie sich bei der Gestaltung der Handlung alter Sagen und Märchen. Besonders die Legende des Rattenfängers von Hameln wird für die Aufklärung von Imrhiens Vergangenheit arg strapaziert. Da die Autorin die Geschichte fast eins zu eins übernimmt, entsteht ein etwas einfallsloser Eindruck. Überhaupt gelingt es Dart-Thornton nicht, die Spannung gleich bleibend hoch zu halten. Imrhiens Schicksal fesselt weit weniger als noch in Band eins und auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Dorn entwickelt sich sehr vorhersehbar. Beim Lesen hat man ständig das Gefühl, dass es der Geschichte und den Charakteren an Tiefe fehlt, das aus dem Ganzen mehr zu machen gewesen wäre. Der zweite Band der Feenland-Chroniken ist zwar insgesamt eine nette Fantasygeschichte, aber leider auch nicht mehr. In jedem Fall keine Konkurrenz für Tolkiens „Der Herr der Ringe“.

Wissenswertes

Die Feenland-Chroniken umfassen folgende Bände:

Band 1:
Die Feenland-Chroniken - Im Bann der Sturmreiter
Band 2:
Die Feenland-Chroniken - Das Geheimnis der schönen Fremden
Band 3:
Die Feenland-Chroniken - Der Kampf des Rabenprinzen

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