Dienstags bei Morrie

Autor: Mitch Albom
Genre: Erlebnisbericht
Verlag: Goldmann
ISBN: 3-442-30820-8
Erscheinungsdatum (D) 03.02.99 Erschienen 1997
Seiten 224
Übersetzung Angelika Bardeleben

Dienstags bei Morrie Tuesdays with Morrie

Inhalt

Als Mitch durch eine Fernsehsendung erfährt, dass sein alter Professor Morrie todkrank ist und bald sterben wird, beschließt er, wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen. Während seiner Studienzeit waren Morrie und er nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch gute Freunde. Nachdem Mitch sein Studium jedoch abgeschlossen hatte, verloren sich die beiden aus den Augen.

Mittlerweile ist Mitch Mitte 30, Sportreporter und verheiratet. Als er zum ersten Mal nach der langen Zeit wieder bei Morrie vor der Türe steht, ist er schockiert. Sein alter Lehrer ist bereits stark von seiner Krankheit gezeichnet und ihm bleiben nur noch wenige Monate. In diesen letzten Monaten seines Lebens treffen sich Morrie und Mitch jedoch regelmäßig – jeden Dienstag reden sie über das Leben, die Kultur, Religion, Familie, Arbeit und über das Verzeihen. Durch diese letzte Lektion, lernt Mitch das Leben von einer anderen Seite aus zu betrachten. Er lernt die wichtigen Dinge im Leben zu erkennen und die Unwichtigen beiseite zu schieben.

Buchkritik von Kathrin  Lang

„Hier spricht der kleine Prinz, nachdem er erwachsen geworden ist.“ – Diese Worte stammen von dem Hamburger Abendblatt und besser hätte man es wohl kaum treffen können. „Dienstags bei Morrie“ ist gespickt mit unzähligen Lebensweisheiten und kleinen Augenöffnern, die den Leser zum Nachdenken anregen. Selten hat es ein Buch geschafft, so klar, so deutlich aufzuzeigen, worum es im Leben geht und was wirklich wichtig ist. Sehr angenehm ist, dass dabei ausschließlich das gesagt wurde, was auch gesagt werden sollte – ohne unnötige Ausschweifungen.

„Dienstags bei Morrie“ schafft es außerdem, den Leser sehr zu berühren, was zweifellos daran liegt, dass mit diesem Buch eine wahre Geschichte erzählt wurde. Mitch Albom schreibt unglaublich gefühlvoll. Jeder Zeile merkt man an, wie stark der Autor selbst von seinen Zeilen betroffen ist. Als Leser schafft man es deshalb sehr schnell, sich in die Lage der betroffenen Menschen hineinzuversetzen. Seite für Seite kann man sie mehr verstehen, bis man am Schluss sogar das Gefühl hat, die Atmosphäre, die bei den Dienstagstreffen geherrscht hat, am eigenen Leib wahrzunehmen und spüren zu können.

„Dienstags bei Morrie“ landete weltweit auf fast allen Bestsellerlisten.

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