Bis(s) zum Morgengrauen

Twilight

Bis(s) zum Morgengrauen

Autor Stephenie Meyer Genre Jugendbuch
Verlag Carlsen
ISBN 3-551-58149-5
Übersetzung Karsten Kredel Erscheinungsdatum (D) 2006   
Erschienen 2005  Seiten 510

Inhalt

Das kleine Örtchen Forks auf der Halbinsel Olympic im Nordwesten von Washington State ist Bella Swans persönliche Hölle. Der Ort, an dem sie eigentlich auf gar keinen Fall leben möchte. Und doch ist sie genau dorthin unterwegs. Bye bye Phoenix, bye bye Sonne und Wärme. Willkommen an dem Ort, wo es gerade einmal gefühlte drei Tage im Jahr schönes Wetter hat. Forks ist Bellas Heimatstadt und ihr Vater Charlie lebt seit der Trennung von ihrer Mutter nach wie vor hier. Da Bellas Mutter mit ihrem neuen Freund in Zukunft viel auf Reisen sein wird, hat Bella, vernünftig wie sie mit ihren 17 Jahren bereits ist, beschlossen zu ihrem Dad zu ziehen. In Forks angekommen steht Bella vor dem nächsten Schreckensereignis: der erste Tag an einer neuen High School. Hier im Nirgendwo ist sie als „Neue“ die Sensation und jeder scheint sie zu kennen und mit ihr befreundet sein zu wollen. Nur eine Gruppe von Schülern macht da hartnäckig eine Ausnahme: die Cullens. Die Adoptivkinder des ortsansässigen Vorzeigearztes sehen alle aus wie Models. Mit ihren schicken Klamotten und dem blassen Teint wirken sie allerdings auch sehr unnahbar und arrogant. Insbesondere Edward, mit dem Bella sich in Biologie einen Tisch teilen muss, scheint sie auf Anhieb abgrundtief zu hassen. Dabei ist Bella von der ersten Sekunde fasziniert von ihm.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs Mit „Bis(s) zum Morgengrauen“ gelang der amerikanischen Autorin Stephanie Meyer das, was J. K. Rowling mit ihren „Harry Potter“-Bücher glückte: Sie löste einen neuen Lese-Hype aus. Seit Edward Cullen die literarische Bühne betreten hat, sind Vampire so „in“ wie seit Anne Rice „Lestat“-Bücher und der Verfilmung „Interview mit einem Vampir“ nicht mehr. Schrieb Rice eindeutig für ein erwachsenes Lesepublikum, wendet Meyer sich an die weiblichen Teenager dieser Welt und holt mit ihrer kitschigen Love-Story zugleich aber auch so manche Mutter oder ältere Schwester gleich mit ab. In einer einfachen Sprache erzählt die Autorin eine eingängige Geschichte, bei der die großen Gefühle der ersten Liebe ganz im Mittelpunkt stehen. Eigentlich geht es um nichts anderes und zuweilen ist all die theatralisch-romantische Verklärtheit der Handlung auch etwas zuviel des Guten. Zumindest, wenn man das Zielgruppenalter schon etwas hinter sich gelassen hat. Dass man auch dann dennoch weiter liest, lässt sich wohl nur mit dem Junk-Food-Effekt erklären. Prinzipiell ist es nicht gut, aber es schmeckt einfach so herrlich, dass man weiterfuttert. Stephanie Meyer gelingt es spielend, die überbordende Leidenschaft der ersten großen Gefühle einzufangen und zwischen die Seiten zu bannen. Da übersieht man dann auch schon einmal gerne, dass über weite Strecken der Geschichte eigentlich nicht viel passiert und auch die Logik nicht unbedingt die erste Geige spielt.

Unterm Strich bietet „Bis(s) zum Morgengrauen“ eine wundervoll verklärte und romantische Teenie-Liebesgeschichte, die ihren Reiz aus dem Spiel mit dem Gefährlichen bezieht, eine gewisse tiefer gehende Botschaft jedoch vermissen lässt.

Wissenswertes

Die Geschichte um Bella und Edward wird in mehreren Bänden erzählt:

Band 1:
Bis(s) zum Morgengrauen
Band 2:
Bis(s) zur Mittagsstunde
Band 3:
Bis(s) zum Abendrot
Band 4:
Bis(s) zum Ende der Nacht

Eine weitere Geschichte aus dem Bis(s)-Universum lest ihr in:
Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl

Außerdem im Bis(s)-Universum erschienen:
Twilight: Bis(s) zum Morgengrauen - Der Comic, Band 1

Jetzt die Filmkritik zu diesem Buch lesen

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3.8 / 5  (44 votes)

Kommentare


Kommentare

Marie schreibt am 19.09.10, 18:33
Dieses Buch ist so wundervoll ich habe es an einem wochenende gelesen weil ich es so spannend fand ich empfehle es sehr vor allem wenn man dieses Buch gelesen hat muss man unbedingt den nähchsten teil lesen leider habe ich den film noch nicht gesehen also kann ich nicht beurteilen ob das buch besser oder der film besser ist!
Leonie schreibt am 16.05.10, 11:32
Einfach nur tragisch schön... schöner als der Film^^
Lily schreibt am 13.11.10, 13:11
Ich bin ganz ehrlich.
Es ist eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe.
Unlogisch von vorne bis hinten. Voll gestopft von Mary-Sues und Gary-Stues.
So spannend, dass ich fast eingeschlafen wäre.
Vampire werden einfach nur lächerlich gemacht.
Hallo, wacht auf Leute! Das Buch ist kitschig, lächerlich und - ich sags nochmal - unlogisch.
Da ich nicht alles gut kritisieren kann:
http://www.fanfiktion.de/s/4ca3499900017dd30c905dc0
Ein Link, wo genau meine Meinung gespiegelt wird. Ich versteh einfach nicht, wie das Buch so berühmt werden konnte.
laLalaaa schreibt am 02.09.10, 09:12
Das buch war faszinierend.. ich habe mich in den edward im buch verliebt. der film aber war im gegensatz zu dem buch nicht so toll aber robert pattinson ist der burner :) taylor lautner ist auch gutaussehend. was mir an dem film gefällt ist nur taylor lautner.. I love him..
lieben gruß ;)
t schreibt am 01.06.10, 17:58
Das Buch ist so süüüüüüüüüüß. Es ist mein absulutes lieblings buch. Ich fand der Film war nicht so süß wie das Buch.
Steffi ;) schreibt am 01.02.11, 11:15
Das Buch ist einfach Klasse!
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