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Kommende Buchkritiken
Der mit den Pferden spricht
The Man Who Listens To Horses
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Autor
Monty Roberts
Genre Biographie
Verlag Lübbe ISBN 3-7857-0904-8 Übersetzung Till R. Lohmeyer, Ulrike Maier, Christel Rost Erscheinungsdatum (D) 1997 Erschienen 1996 Seiten 383 |
Inhalt
Der Amerikaner Monty Roberst ist der erste wahre Pferdeflüsterer. In jahrzehntelanger Kleinarbeit hat er die Sprache der Pferde, er nennt sie Equus, gelernt und damit die Welt des Pferdesports revolutioniert. Oft belächelt und für verrückt erklärt, hat er sein Ziel, den völlig gewaltfreien Umgang mit Pferden, beharrlich verfolgt und seine Methoden perfektioniert. Er hat bewiesen, dass es möglich ist innerhalb von nur 30 Minuten ein völlig „rohes“ Pferd an Sattel, Zaumzeug und Reiter zu gewöhnen. Und dass ohne Peitsche, Sporen oder sonstige Gewalteinwirkung. Das Leben des Kaliforniers ist eine amerikanische Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen. In „Der mit den Pferden spricht“ hat Monty Roberts seinen einzigartigen Weg nun aufgeschrieben.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Nach der Lektüre des Buches kann man nur sagen „Wow“. Was für ein Leben, was für ein sympathischer Mensch. Monty Roberts, ein Mann der sein Leben voll und ganz in den Dienst der Pferde stellt und dessen gewaltfreie Einreit- Methode immer mehr Anhänger gewinnt. Eine faszinierende Geschichte, die bei einem einjährigen Knirps im Sattel beginnt, über unzählige Turniererfolge im Westernsport führt, Engagements in Filmen mit Hollywoodgrößen wie James Dean beinhaltet und schließlich bei Königin Elisabeth II in England Station macht. Sie ist es, die Monty Roberts Methoden schließlich international bekannt machte.
Monty Roberts beschränkt sich in seinen Schilderungen fast ausschließlich auf seine Arbeit mit den Pferden. Einzig die schwierige Beziehung zu seinem Vater thematisiert er näher. Sein übriges Privatleben bleibt überwiegend „außen vor“. Dies hat leider manchmal zu Folge, dass sich einige Buchpassagen als etwas monotone Abfolge von Turniererfolgen lesen. Jedoch entsteht nie der Eindruck von Überheblichkeit, viel mehr hat man den Eindruck dieser Mann konnte sein Glück oft selbst nicht fassen und war in erster Linie seinen Pferden für die Leistungen dankbar.
Monty Roberts – eine lebende Legende, dessen Geschichte sicherlich auf Nichtreiter begeistert.
