Diabolus

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Diabolus

Autor Dan Brown Genre Thriller
Verlag Lübbe
ISBN 3-7857-2194-3
Übersetzung Peter A. Schmidt Erscheinungsdatum (D) 1996   
Erschienen 2005  Seiten 524

Inhalt

Susan Fletcher arbeitet in der kryptologischen Abteilung der National Security Agency, kurz NSA, einem US - Geheimdienst.
Die NSA hat den TRANSLTR entwickelt, einen Computer, der in kürzester Zeit jeden Code entschlüsseln kann. Dieser Supercomputer wird verwendet, um die Pläne, die Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle verschleiert durch codierte Texte ins Internet setzen, zu entschlüsseln. Durch den TRANSLTR konnten täglich hunderte von Codes geknackt, Verbrecher entlarvt und die Sicherheit der USA gewährleistet werden. Doch eines Tages stößt der Rechner auf ein mysteriöses Programm, dass er auch nach mehreren Stunden nicht zu entschlüsseln vermag - Diabolus.
Als der Entwickler von Diabolus droht, dieses unentschlüsselbare Programm an die Öffentlichkeit zu bringen, beginnt für die Mitarbeiter der NSA ein Wettlauf mit der Zeit. Würde Diabolus von jedem als Verschlüsselungsprogramm genutzt werden, würde die beachtliche Verbrechensbekämpfung der NSA zunichte gemacht, denn dann könnten sie keinen einzigen Code mehr entschlüsseln.

Buchkritik von Karolin Kullmann

Karolin vergibt 4 von 5 Bs „Diabolus“ ist im altbekannten Brown - Stil geschrieben und der hat sich bekanntlich bewährt. So gelingt es dem Autor auf Anhieb den Leser zu fesseln. Wie wir es von Dan Brown schon kennen, wechselt er immer dann zu einem anderen Handlungsstrang, wenn die Spannung am größten zu werden scheint, führt den Leser auf außergewöhnlich gut gelegte falsche Fährten, um einen gerade scheinbar bestätigten Verdacht sofort wieder zunichte zu machen.
Doch obwohl der Thriller mit vielen Raffinessen aufwartet, kann man ihn nicht auf die Stufe von „Illuminati“ oder „Sakrileg“ stellen. Dies liegt vielleicht auch daran, dass Dan Brown hier eine Wissenschaft beleuchtet, die nicht jeden Leser anspricht. Ist die Story doch ausgklügelt und clever angelegt, ist es wohl eher die spezifische Fachrichtung, die "Diabolus" weniger bekannt werden ließ. Wer von Computerntechnik und Informatik keinen blassen Schimmer hat, steht oft auf verlorenem Posten und kann sich auf viele Begrifflichkeiten keinen Reim machen.

Alles in allem ist Diabolus natürlich trotzdem lesenswert - wie sollte es bei einem Brown-Thriller auch anders sein - und wieder einmal beweist der Erfolgsautor, dass er ein vorzügliches Händchen für spannungsgeladene Kriminalrätsel und spektakuläre Ermittlungen hat.

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