Mary - Mein Leben in ihrem Schatten

Mary - Mein Leben in ihrem Schatten

Autor Georg Preuße Genre Biographie
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN 3-89602-660-7
Erscheinungsdatum (D) 2005   Seiten 383

Inhalt

Folgenden Dialog hört man des Öfteren, wenn es um die Person, die Figur Mary geht:

"Mary Morgan? Wer soll das sein?"
"Die von Mary und Gordy"
"Aaaah, ja klar! Die is’ klasse!"

"Mary - Mein Leben in ihrem Schatten" erzählt die Lebensgeschichte von Georg Preuße, dem Mann hinter Mary. Von der schwierigen Kindheit, über erste Gehversuche im Showbiz, bis hin zur Liebe und dem Berühmtsein.

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 4 von 5 Bs Ein einfaches Leben hatte Georg Preuße nicht, so viel steht mal fest, doch dieser Mann ist ein Phänomen. Genau das ist es, was das Lesen dieses Buches ausmacht. Er schafft es nicht nur auf der Bühne oder im Fernsehen eine perfekte Illusion zu erschaffen, er schafft es auch im Buch. Wenn man Freunden und Bekannten von seiner Biographie erzählt, und man kommt zu Stellen, die von "Mary" handeln, verwandelt sich das "er" in eine "sie" und unweigerlich spricht man nicht mehr von Georg, sondern von Mary - faszinierend.
Eines sollte man sich jedoch bewusst sein, wenn man sich diese Biographie kauft: Sensationsgeilheit wird nicht befriedigt. Sehr angenehm, dass Georg Preuße nicht über irgendwelche Menschen, seien sie auch noch so furchtbar gewesen, herzieht, sondern nur über sie erzählt. Der Leser kann sich sein eigenes Bild machen.
Georg Preuße's Leben klingt während des ganzen Buches ehrlich und aufrichtig, was ganz klar das Wichtigste an einer Biographie ist. Wenn man den Eindruck hat, der Autor sagt nicht die Wahrheit, oder er dreht sich die Geschichte zrecht, versagt eine Bio. Georg Preuße's Lebensgeschichte ist aber immer überzeugend und immer interessant und witzig geschrieben.
Es gibt ja durchaus Menschen, die müssen nicht wirklich eine Biographie schreiben, weil sie ja nicht wirklich was zu erzählen haben, doch Georg Preuße hat was zu erzählen. Sich diese Geschichte mitteilen zu lassen, ist, bis auf kleine, feine Kapitel, die nicht so sehr gefesselt haben, mehr als spannend. Ein Buch, das sich lohnt zu lesen. Vor allem für jene, die ihn schon im Fernsehen genial fanden, oder für jene, die mit ihm aufwuchsen.

Besucherbewertung

0.0 / 5  (0 votes)

Kommentare


Kommentare

+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.