Gefährliche Nähe

Too Close

Gefährliche Nähe

Autor Hilary Norman Genre Thriller
Verlag Weltbild
ISBN 3-8289-7404-X
Übersetzung Wolfgang Neuhaus Erscheinungsdatum (D) 1999   
Erschienen 1998  Seiten 539

Inhalt

Nick scheint seine Jugendfreundin Holly einfach nicht loszuwerden... Einst waren sie Nachbarskinder, die zusammen so manchen Streich ausheckten und immer nahm Nick die Schuld auf sich, wenn Holly sie beide in Schwierigkeiten brachte. Später wurde Holly Nicks erste Liebe, die aber abrupt endete, als Hollys Mutter die beiden beim Sex erwischte. Eigentlich war Nick ganz froh, Holly loszusein, denn irgendwie war da immer das Gefühl, dass mit ihr nicht alles ganz in Ordnung war. Doch als er dann studierte, tauchte Holly plötzlich wieder auf und die Schwierigkeiten begannen von neuem, diesmal waren sie aber bei weitem nicht mehr so harmlos...

Mittlerweile ist Nick verheiratet und seine Frau Nina erwartet ein Kind. Er ist ein erfolgreicher Kinderbuch-Illustrator und zum ersten Mal in seinem Leben so richtig glücklich. Doch dann geschehen plötzlich seltsame Dinge, es sieht ganz so aus, als würde jemand versuchen, Nick in Misskredit zu bringen, seine Ehe und Karriere zu zerstören. Was er zunächst nicht wahrhaben möchte, scheint doch immer mehr zur Gewissheit zu werden: Holly ist wieder in seinem Leben aufgetaucht.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 2 von 5 Bs Wer bei der Inhaltsangabe sofort an "Basic Instinct" denkt, der kommt der Sache ziemlich nahe. Vieles in diesem Buch erinnert an den Film und doch ist die Story an sich nicht ganz so gut.

Ziemlich verwirrend ist von Anfang an die ständig wechselnde Erzählform. Einmal wird von Nick in der dritten Person gesprochen, dann wieder erzählt er selbst und dann schildert Holly auch noch ihre Sicht der Dinge. Aber nicht nur das verhindert, dass man ganz in die Geschichte hineinfinden kann. Zu unrealistisch sind einige Passagen, zu sehr an den Haaren herbeigezogen manche Ereignisse. Insgesamt bekommt man den Eindruck, dass es der Erzählerin nur darum geht, den Leser zu schockieren und dazu ist ihr jedes Stilmittel recht.

Zum Schluss kann man nicht anders, als einfach nur froh zu sein, dass es endlich vorbei ist, denn Hollys fiese Tricks sind dann kaum noch auszuhalten und es ist nur noch ärgerlich, was hier dem Leser zugemutet wird.

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