Der Korallenstrand

The Coral Strand

Der Korallenstrand

Autor Ravinder Randhawa Genre Roman
Verlag Goldmann
ISBN 3-442-45430-1
Übersetzung Heike Schlatterer Erscheinungsdatum (D) 2003   
Erschienen 2001  Seiten 474

Inhalt

Wie jedes Jahr im Januar macht sich die indischstämmige Sita auf den Weg in einen Vorort Londons, zu dem Haus, in dem sie ihre nicht gerade glückliche Kindheit verbrachte. Hinein hat sie sich aber seit Jahren nicht mehr getraut, denn sie fürchtet den Zorn der beiden Frauen bei denen sie aufwuchs, weil sie deren Familienschmuck bei ihrer überstürzten Flucht vor Jahren gestohlen hat.
In diesem Jahr muss sie sich jedoch zum ersten Mal ihrer Vergangenheit stellen. Nicht genug damit, dass sie einen geheimnisvollen Mann kennen lernt, der ihren Schmuck identifizieren kann und auch abgesehen davon mehr mit Sitas Vergangenheit zu tun hat als die beiden zunächst ahnen. Zur gleichen Zeit liegt nämlich auch eine der beiden Frauen, Champa, im Sterben. Neugierig geworden, kann Sita schließlich doch ihre Ängste überwinden und besucht Emily und Champa im von ihr so genannten „Mausoleum“. Emily schlägt ihr einen Handel vor: wenn Sita den Schmuck herausgibt, erzählt sie ihr die Familiengeschichte.

Buchkritik von Johanna Dessecker

Johanna vergibt 3 von 5 Bs Der erste Eindruck, den „Der Korallenstrand“ auf mich machte, war, dass es ein sehr ungewöhnliches Buch ist – und das ist es in der Tat.
Gleich die ersten Seiten konfrontieren den Leser mit der schrecklichen Kindheit der Protagonistin und der unwürdigen Behandlung, die ihre Ziehmütter ihr zuteil werden lassen. Die Autorin beschreibt auf sehr eindrückliche Art und Weise die menschlichen Abgründe. Gut, dass Ravinder Randhawa in den Rückblenden auch die Gründe dafür beschreibt, so bleibt die Geschichte schlüssig.
Vorwerfen kann man ihr also eigentlich nichts, dennoch hat ihr Buch mich nicht völlig überzeugt. Das liegt aber eher daran, dass ich mit der von ihr beschriebenen Kultur nicht viel anzufangen weiß und sie auch nicht geschafft hat, sie mir näher zu bringen. Trotzdem ist „Der Korallenstrand“ ein durchaus interessantes Buch und auf jeden Fall lesenswert.

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Kommentare


Kommentare

angee schreibt am 05.01.11, 17:30
Das ist das erste Buch, in dem sich der Titel nicht erschließt. Es ist zwar ab und an von Korallen in Ketten die Rede, aber warum das Buch "Der Korallenstrand" heißt, weiß ich auch am Ende des Buches nicht. Die Geschichte ist sehr spannend, der Schreibstil allerdings mitunter schwieig.
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