Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Veronika beschließt zu sterben
Veronika Decide Morrer
|
Autor
Paulo Coelho
Genre Roman
Verlag Diogenes Verlag ISBN 3-257-23305-1 Übersetzung Maralde Meyer-Minnemann Erscheinungsdatum (D) 2000 Erschienen 1998 Seiten 224 |
Inhalt
Veronika, ein junges Mädchen aus Slowenien, beschließt eines Tages, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nicht, dass sie große Probleme hätte, die sie allein nicht zu bewältigen in der Lage wäre. Nein, aber sie ist ihres Lebens einfach überdrüssig geworden. Der Selbstmordversuch scheitert, und Veronika findet sich in einer psychiatrischen Anstalt wieder.
Konfrontiert mit der Tatsache, dass sie bald sterben muss, erkennt Veronika, dass es sich lohnt, für das Leben zu kämpfen und sie fängt an, wirklich zu leben. Und unwillkürlich setzt sie Energien frei, die das Leben einiger anderer Anstaltsinsassen nachhaltig beeinflussen.
Buchkritik von Stefanie Rufle
„Veronika beschließt zu sterben“ ist ein Buch über die „Verrückten“ dieser Welt – und das in einem durch und durch positiven Sinn. Gleich zu Anfang lässt uns Coelho wissen, was für ihn verrückt ist: "Verrückt sind Menschen, die anders sind." Oder auch später: "Verrückt ist, wer anders ist und den anderen gleichen möchte."
Darum geht es in diesem Buch, um diese Prise an Verrücktheit, die wir brauchen, um unsere Träume wahr werden zu lassen. Um den Schritt mehr, den wir wagen müssen, um nicht im gewohnten, wenn auch sicheren Trott zu bleiben, sondern in das aufregende, unsichere Neue aufzubrechen. Und Paulo Coelho weiß, wovon er schreibt, er war selbst dreimal in seinem Leben in einer psychiatrischen Anstalt. Nach seiner letzten Entlassung hatte er sich geschworen, einmal über dieses Thema zu schreiben. Dieser Erfahrungsschatz macht wohl auch die Authentizität dieses Buches aus.
Gegen Schluss zitiert Coelho einen englischen Dichter so: „Sei wie der überfließende Brunnen und nicht wie die Schale, die immer gleich viel Wasser enthält.“ In diesem Ausspruch wird die Essenz dieser wunderschönen, poetischen Geschichte deutlich, die uns lehren soll, unsere eigenen, kleinen Verrücktheiten zuzulassen.
Wissenswertes
Diese Reihe umfasst folgende Bücher:
Buch 1:
Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte
Buch 2:
Veronika beschließt zu sterben
Buch 3:
Der Dämon und Fräulein Prym

