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Kommende Buchkritiken
Der versunkene Garten
Summertime
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Autor
Liz Rigbey
Genre Krimi
Verlag Ullstein ISBN 3-548-26196-5 Übersetzung Anette Grube und Rebekka Göpfert Erscheinungsdatum (D) 2005 Erschienen 2003 Seiten 400 |
Inhalt
Lucy musste in ihrem Leben schon so einiges ertragen: Als sie ein kleines Mädchen war, kam ihr Bruder – noch ein Baby - unter mysteriösen Umständen ums Leben. Als sie später selber ein Baby hatte, verlor sie dieses durch den plötzlichen Kindstod. Und in ihrer Familie ist es ein offenes Geheimnis, dass auch ihre Großmutter ihr Baby bei der Flucht aus Russland tot zurücklassen musste.
Lucy hatte nach dem Tod ihres Sohnes ihre Heimat Kalifornien, ihren Mann und ihre gesamte Familie verlassen, um in New York ein neues Leben zu beginnen. Doch dann kommt ihr Vater ums Leben und es stellt sich bald heraus, dass er ermordet wurde. Lucy kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um den Nachlass ihres Vaters zu ordnen. Die Polizei, die im Mordfall ermittelt, bekundet sehr bald großes Interesse an Lucy, denn in der Vergangenheit ihrer Familie scheint es so manche Ungereimtheit und vor allem zu viele ungeklärte Todesfälle zu geben.
Auch Lucy spürt, dass hier etwas nicht stimmt, denn beim langsamen Eintauchen in ihre Vergangenheit erscheinen Bilder, die längst vergessen schienen und sie zutiefst beunruhigen.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Spannend, beunruhigend - Gänsehaut ist garantiert! In dieser Geschichte ist nichts, wie es zunächst erscheint. Die Fassade der heilen Welt bröckelt mehr und mehr und darunter erscheint ein wahrer Morast von Lügen und Halbwahrheiten. Das, was sich da langsam aufbaut, lässt einen bald nicht mehr los. Es sickert mehr und mehr ins Bewusstsein des Lesers, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt.
Interessant ist die Figur der Lucy – absolut keine Heldin, zutiefst verunsichert und traumatisiert und doch fest entschlossen, nicht noch einmal geschehen zu lassen, was schon zu oft passiert ist. Und bis zum Schluss hat der Leser nur eine vage Ahnung, was das sein könnte. Als dann endlich alles aufgeklärt ist, wundert man sich nur, dass man nicht schon viel früher selbst darauf kam.
