EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts

EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts

Autor Dieter Wunderlich Genre Biographie
Verlag Piper
ISBN 3-492-24058-5
Erscheinungsdatum (D) 2003   Seiten 255

Inhalt

Was verbindet Johanna von Orleans, Madame de Pompadour, Coco Chanel und Frida Kahlo, viele verschiedene Frauen mit unterschiedlichen Zielen und Idealen? Sie alle bestritten nicht den konventionellen Pfad des Lebens, sondern verfolgten zielstrebig ihren Weg und kämpften für ihre Überzeugung.
In „EigenSinnige Frauen“ porträtiert Dieter Wunderlich diese und sechs weitere Frauen aus verschiedenen Epochen, die nicht bereit waren, sich den gesellschaftlichen Restriktionen ihrer Zeit zu beugen, sondern auch heftigen Widerständen zum Trotz ihre eigenen Ziele zu verwirklichen und die Welt zu verändern suchten.

Buchkritik von Karolin Kullmann

Karolin vergibt 4 von 5 Bs Dieter Wunderlich hat mit “EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts“ sein Erstlingswerk veröffentlicht. Die Porträts der Frauen, die der Autor hier entwirft, sind keinesfalls stumpfe Biografien, die ausschließlich Lebensdaten und -abschnitte von berühmten Persönlichkeiten aufzählen. Wunderlich geht es darum, das besondere Verdienst jeder Person hervorzuheben, ihr Lebenswerk vorzustellen. Interessierte können in den kurzen Abrissen viel über beeindruckende Frauen erfahren, die zwar jedem bekannt sind, deren Wirken und Schaffen aber oft verkannt oder vergessen wurde. Damit hat er eine wundervolle Sammlung faszinierender Frauenbilder zusammengetragen, die trotz vieler Sachinformationen nie langweilig wird. So entführt Dieter Wunderlich den Leser in verschiedene Epochen, in denen immer wieder deutlich wird, wie sich die Frauen ihre Anerkennung in der Gesellschaft erkämpfen mussten, welche Konventionen sie durchbrechen mussten, um für ihre Errungenschaften gewürdigt zu werden. Durch seinen sachlichen Stil ergreift er keine Partei, sondern überlässt es dem Leser, sich eine eigene Meinung zu bilden und gibt einen guten Überblick für alle, die mehr wissen wollen.

“EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts“ ist weit mehr als nur die Ansammlung von Biografien wichtiger Frauenfiguren, sondern eine großartige Hommage an die starke und emanzipierte Weiblichkeit.

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