Alles wieder gut!

Alles wieder gut!

Autor Nele Moost (Text), Annet Rudolph (Bilder) Genre Bilderbuch
Verlag Esslinger
ISBN 3-480-20389-2
Erscheinungsdatum (D) 1999   
Erschienen 1999  Seiten 28

Inhalt

Als die Eule entscheidet, dass die fünf kleinen Mäuse endlich Namen bekommen sollen, möchte auch der kleine Rabe nicht zu kurz kommen. Doch wie soll er heißen? Er grübelt und studiert, lässt sich alle möglichen Namen einfallen, um sie dann gleich wieder zu verwerfen. In der Nacht kann er vor lauter Nachdenken gar nicht einschlafen, und als Frau Dachs am Morgen vorbeikommt, bemerkt sie, dass der kleine Rabe krank ist – nachdenkkrank, wie er sagt.
Frau Dachs nimmt ihn mit nach Hause, in das Bett vom kleinen Dachs und pflegt ihn. Als die Eule erfährt, dass der Rabe krank ist, denkt sie sich eine Überraschung für ihn aus: Gemeinsam mit allen Freunden überlegt sie sich einen Namen für den kleinen Raben. Der ahnt noch nichts von alldem und ist wirklich so krank, dass er nicht einmal herumnörgeln kann. Als der Doktor kommt, erklärt ihm der kleine Rabe, dass er Namensschmerzen habe und Namensentscheidungstabletten brauche. Nach einer Spritze vom Doktor geht es ihm aber schon viel besser. Als die Eule ihm mitteilt, dass alle Freunde über einen Namen nachgedacht haben und sich schließlich für "Socke" entschieden haben, gefällt dem Raben dieser neue Name überaus und an seiner Namensfeier, zu der all seine Freunde kommen, ist er schon wieder ganz der alte.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 3 von 5 Bs Diesmal ein ganz nettes Buch über den kleinen Raben. Die Geschichte ist sehr amüsant und es sind viele witzige Elemente enthalten, an denen Kinder bestimmt Spaß haben: Die Idee, "PaulDennisTobiFritz" zu heißen, weil er sich nicht für einen einzigen Namen entscheiden kann. Oder die seltsamen Namen, von denen er nachts träumt, wie "Krümelkuchen", "Mogelvogel"(ein Name, der durchaus zu ihm passen würde...) und "Rübenrichard".
Schön an dem Buch ist, dass Kinder sehen, wie gut es ist, Freunde zu haben, die einen in einer schwierigen Situation nicht im Stich lassen, die sich Gedanken machen, wie sie einem weiterhelfen können.
Auch mit der Angst vor dem Doktor können Kinder sich sicherlich identifizieren – und sie sehen, dass der Doktor dem Raben schließlich hilft, ohne ihm wehzutun.
Alles in allem kommt der kleine Rabe diesmal richtig sympathisch und trotzdem noch frech genug daher und auch die Bilder sind, wie auch in den anderen Büchern der Reihe, richtig witzig und bezaubernd.

Wissenswertes

Die Reihe umfasst folgende Bände:


Alles meins!
Alles erlaubt?
Macht ja nix!
Alles echt wahr!
Alles verzankt!
Alles gefunden!

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