Splitterwelten - Nachtsturm

Autor: Christoph Dittert, Michael Peinkofer
Genre: Fantasy
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-26976-6
Erscheinungsdatum (D) 02.11.17 Seiten 368

Splitterwelten - Nachtsturm

Inhalt

Die Weltensplitter des Sanktuarions sind in Aufruhr. Die Gilde der Levitantinnen hat die Inquisition wiederbelebt und beginnt Verstöße gegen den Codex notfalls auch mit Gewalt zu ahnden. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen die Gildeschwester Harona und ihre willige Schülerin Prisca, denen jedes Mittel recht scheint, ihre fragwürdigen Ziele durchzusetzen.

Kalliope, Erik, Croy, Kieron und ihre Gefährten, mittlerweile zu einer bunten Schicksalsgemeinschaft zusammengeschweißt, sind auf der Flucht. Während sie um ihr Leben kämpfen, stoßen sie auf finstere Geheimnisse, die das gesamte Sanktuarion und die bisherige Weltordnung komplett auf den Kopf stellen könnten. Wie viele Weltensplitter gibt es eigentlich? Und wer herrscht tatsächlich über das Universum? Menschen oder Animale?

Ein Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen könnten die geheimnisumwitterten Schilde sein, die ein merkwürdiges Symbol zieren. Doch nicht nur Kalliope und ihre Freunde machen Jagd auf die wertvollen Artefakte…

Buchkritik von Melanie  Frommholz

2012 hatte Michael Peinkofer uns auf unterhaltsame Art und Weise mitgenommen in sein neues Universum des Sanktuarions und der Splitterwelten. Fünf Jahre später geht es nun endlich weiter, mit der Geschichte von Kalliope, Erik, Croy, Kieron und ihre Gefährten. Die Erwartungen auf eine gute Fortsetzung mit weiteren packenden Wendungen waren nach der Zeitspanne natürlich da und die Hoffnung nun endlich noch mehr über die vielfältigen Figuren und ihre unterschiedlichen Schicksale zu erfahren. Doch die Fortsetzung „Nachsturm“ kann das nur teilweise erfüllen.

Zusammen mit Co-Autor Christoph Dittert taucht Peinkofer wieder ein, in das spannende Szenario eines zersplitterten Universums, das von Menschen, mächtigen Gildemitgliedern und Animalen bevölkert wird. Noch immer ist es diese Mischung, die den Reiz der Geschichte ausmacht, auch wenn nach so langer Zeit der Wiedereinstieg nicht ganz leicht fällt. Christoph Dittert und Michael Peinkofer bauen die Handlung routiniert auf, man merkt, dass beide hier nicht ihr erstes Buch schreiben. Doch setzen beide stark auf bekannte Stereotype und schablonenhafte Beschreibungen. Handlung und Figurenzeichnung wirken nach dem Baukasten konzipiert und lassen gerade in der ersten Hälfte des Buches Eleganz und Tiefe vermissen. Die Erzählweise wirkt streckenweise arg flach, das gewisse Etwas, das dieser Geschichte mehr Unverwechselbarkeit geben würde, flackert nur hier und da auf. Erst nach und nach verlaufen sich diese Eindrücke beim weiteren lesen. Neue Entwicklungen und insbesondere die Figur der Harona bringen gerade am Ende von „Nachsturm“ frische Energie in die Handlung und das Buch damit auf ein insgesamt durchschnittliches Niveau.

Die "Splitterwelten"-Trilogie umfasst folgende Bände:
Band 1:
Splitterwelten
Band 2:
Splitterwelten - Nachtsturm
Band 3:
Splitterwelten - Flammenwind

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