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Kommende Buchkritiken
Am schwarzen Wasser
Guds barmhärtighet
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Autor
Kerstin Ekman
Genre Roman
Verlag Piper ISBN 3-492-23613-8 Übersetzung Hedwig M. Binder Erscheinungsdatum (D) 2000 Erschienen 1999 Seiten 462 |
Inhalt
Die junge Hebamme Hillevi Klarin reist ihrem heimlichen Verlobten Edvard nach Nordschweden nach. Er soll dort eine Pfarrstelle antreten, hält aber nicht viel von Hillevis Entschluss, ihm zu folgen. Sie lässt sich jedoch nicht abhalten und lernt schnell die seltsamen und verschrobenen Menschen in der kleinen Gemeinde kennen. Bei ihrer ersten Geburtshilfe trifft sie auf eine Familie, deren dunkles Geheimnis ihr Leben und das einiger anderer dauerhaft prägen soll.
Als Hillevi erkennt, dass Edvard gar nicht vorhat, sie zu heiraten und sie sich in Halvorsen verliebt, der ihr einen Wolfspelz geschenkt hat, wendet sich ihr Schicksal. Sie erwartet ein Kind von Halvorsen und nimmt seinen Heiratsantrag an. So nimmt ihr Leben seinen Lauf, zusammen mit Halvorsen führt sie den Dorfladen, nimmt ein Pflegekind auf, führt ein geruhsames Leben, das aber auch geprägt ist von Schicksalsschlägen. Und nie wird Hillevi ihre Vergangenheit so ganz los.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Dieses Buch ist gelinde gesagt äußerst seltsam. Nicht dass die Geschichte schlecht wäre und ganz sicher ist Kerstin Ekman auch keine unfähige Erzählerin – aber dieses Buch macht es einem äußerst schwer. Mühevoll quält man sich durch die ersten hundert Seiten, bis man so einigermaßen den Durchblick hat, um wen und was es hier eigentlich geht. Und doch kommt es während des Lesens immer wieder mal vor, dass man ganz einfach keine Ahnung hat, um wen es gerade geht, in welchem Zusammenhang mit den Ereignissen die betreffenden Person steht.
Mag sein, dass es diese doch völlig fremde schwedische Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts ist, in die man sich so gar nicht einfinden kann. Die vielen fremden Ausdrücke und Gegenstände, die vielen unterschiedlichen Charaktere, deren Handlungsweisen man teilweise überhaupt nicht nach vollziehen, die Hauptperson, mit der man sich null identifizieren kann. Aber eigentlich auch egal, was die genauen Gründe sind, das Fazit ist und bleibt ganz einfach – ein äußerst seltsames Buch.
